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- Chia-Kokos-Pudding ohne Industriezucker
Diesen schnell gemachten Pudding kann man sowohl zum Nachtisch als auch als Frühstück zubereiten. Er kommt ganz ohne raffinierten Zucker aus, was nicht nur für Kinder ein Pluspunkt ist. Auch Erwachsene essen hierzulande viel zu viel Industriezucker. Ich nehme mich da nicht aus. Aber ich verzichte auf Zucker, wo es möglich ist. Zum Bespiel trinke ich lieber Wasser mit einem Spritzer Zitronensaft oder Minzblättern als gesüßte Limonaden und ich esse lieber herzhaft belegte Vollkornbrote als Marmeladensemmeln. In diesem Fall ist eine reife Banane für die Süße in dem Pudding zuständig und vollkommen ausreichend. Die Chiasamen enthalten wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Allerdings als ALA (Alphalinolensäure), die erst in die vom Körper verwertbaren Formen DHA (Docosahexaensäure) und EPA (Eicosapentaensäure) umgewandelt werden muss. Deswegen macht es Sinn, Omega-3-Öl zu supplementeieren. Das hängt nämlich noch damit zusammen, dass in unseren gängigen Lebensmitteln sehr viele Omega-6-Fettsäuren vorhanden sind, z.B. in Form von Sonnenblumenöl. Das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 ist durch die 'normale' Ernährung meist sehr unausgewogen und führt zu Entzündungen in unserem Körper. Lange Rede kurzer Sinn, Chiasamen sind zwar toll, aber es reicht vermutlich nicht, um euren Bedarf an Omega-3 zu decken. Wollt ihr es trotzdem über die Ernährung versuchen, verzichtet so gut es geht auf Sonnenblumenöl und baut Walnüsse, Lein-, Hanf- und Chiasamen täglich in eure Speisen ein. Zutaten für 4 Gläser: 60 g Chiasamen 200 ml Haferdrink 1 kleine Dose Kokosmilch (200 ml) 1 zerdrückte Banane 1 Prise Vanillemark 200 g Kokos- oder Sojajoghurt 100 g Erdbeeren zum Dekorieren 4 TL Kokoschips Die Chiasamen in einer Schüssel gut mit dem Haferdrink und der Kokosmilch vermischen. Banane und Vanille hinzufügen und nochmals sehr gut verrühren. Kurz quellen lassen. Den Chia-Pudding in 4 kleine Gläser füllen und für mind. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Nun jeweils 2 EL Joghurt auf die Chiamasse geben. Die Erdbeeren waschen und klein würfeln. Den Pudding mit Beeren und Kokosflocken dekorieren. Lasst es euch schmecken!
- Rote-Bete-Pancakes mit Pfannenspargel und Cashew-Senf-Sauce
Meine Kollegin, eine Erzieherin, macht sich immer einen Spaß daraus, wenn es diese Pancakes zum Mittagessen gibt und wirft in die Runde: "Hier essen die Kinder sogar freiwillig Rote Bete, wo gibt's denn sowas!" Und ja, es stimmt, so richtig beliebt ist die dunkelrote Knolle leider nicht. Aber ich möchte Rote Bete trotzdem immer wieder anbieten, weil sie ein toller Nährstofflieferant ist. Fast jede:r denkt bei Eisenmangel gleichzeitig an Rote Bete. Gegart und mit Vitamin C kombiniert, bringt sie tatsächlich viele Mineralstoffe, aber auch gesundheitsfördernde Sekundäre Pflanzenstoffe. Diese stecken in der dunklen Farbe. Der Trick ist nun, die gegarten Knollen zu pürieren und so als pinke Suppe, Nudelsauce oder eben als Basis für Pancakes zu verwenden. Nicht nur die Kinder finden die Farbe toll. Ein Mädchen hat sich diese Küchlein sogar als Geburtstagsessen gewünscht. Kombiniert mit grünen Bohnen und gedünsteten Karotten. Nun aber ist Spargelzeit und auch der grüne Spargel passt farblich und geschmacklich wunderbar zu den Pancakes. Zutaten für 2 Kleine und 2 Große (ergibt ca. 20 kleine Pancakes): 200 g gegarte Rote Bete 220 g Dinkelmehl 1050 2 TL Backpulver 160 ml Haferdrink 160 ml Sprudelwasser 1/2 TL Jodsalz sowie gem. Koriander 1 Zwiebel Öl 500 g grünen Spargel 1/2 TL Jodsalz 1 TL Rohrohrzucker 100 g TK-Erbsen 1 Spritzer Zitronensaft Für die Sauce: 80 g Cashewmus 100 ml kochendes Wasser 3 TL mittelscharfen Senf 1/2 TL Jodsalz frische Kräuter, klein gehackt (Schnittlauch, Basilikum oder Petersilie) Die Rote Bete in einer Rührschüssel pürieren. Mehl, Backpulver, Salz und Koriander dazu geben. Haferdrink und Sprudelwasser mit einem Handmixer einrühren, so dass ein glatter Teig entsteht. Diesen ein paar Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit kümmern wir uns um die Sauce. Cashewmus in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen. Mit einem Löffel oder Schneebesen erstmal diese beiden Zutaten gut verrühren, so dass eine klumpenfreie Sauce entsteht. Senf, Salz und Kräuter unterrühren und beiseite stellen. Nun Öl in einer Pfanne erhitzen und nach und nach aus dem Rote-Bete-Teig kleine Küchlein von beiden Seiten rotbraun backen. Die fertigen Pancakes entweder im Ofen warm halten oder parallel den Spargel zubereiten. Diesen waschen und die holzigen Enden weg schneiden. Den Rest der Spargelstangen in 3 cm kleine Stücke schneiden. Eine Zwiebel klein schneiden und in Öl in einer Pfanne anschwitzen. Den Spargel dazu geben, kurz anbraten, dann etwas Wasser dazu gießen. Salz und Zucker drüber streuen und einen Deckel auf die Pfanne setzen. Den Spargel ca. 5 Minuten dünsten bis er gar ist. (Je nach Dicke der Stangen etwas länger). Die Pfanne vom Herd nehmen, Erbsen unterrühren und mit etwas Zitronensaft abschmecken. Lasst euch die Pancakes mit dem Spargelgemüse und der Senfsauce schmecken!
- Grüner Nudelreis aus dem Ofen
Mit diesem Rezept holen wir den Sommer nochmal auf unsere Teller zurück. Es ist super einfach und geht schnell. Kinder und Erwachsene lieben das Gericht gleichermaßen. Leider habe ich den Orzo oder Kritharaki, wie der Nudelreis in Italien und Griechenland genannt wird, noch nicht in der Vollkornvariante gefunden. Aber ab und zu dürfen es auch "weiße" Nudeln sein. Zutaten für 2 Große und 2 Kleine 200 ml Mandelcuisine 3 Lauchzwiebeln 300 g Orzo 1 Zucchini 100 g TK-Erbsen 150 g TK-Spinat 700 ml Gemüsebrühe Jodsalz 1 TL Italienische Kräutermischung optional: 2 EL Hefeflocken ½ Glas grünes Pesto 3 EL Oliven, entsteint und halbiert Die Mandelsahne und die in Ringe geschnittenen Lauchzwiebeln in einer Auflaufform verteilen. Orzo in die Mitte der Form streuen, Zucchiniwürfel, Spinat und Erbsen gleichmäßig rund um den Nudelreis verteilen und die Gemüsebrühe vorsichtig drüber gießen. Es sollte alles gut mit Flüssigkeit bedeckt sein. Salz und Kräuter über die Zutaten streuen und ein paar Löffel grünes Pesto auf dem Gemüse platzieren. Das Blech in den Ofen schieben und für 30 Minuten bei 200° backen. Wenn der Orzo durch ist, alles gut vermischen, die halbierten Oliven unterrühren und fertig sind die grünen Nudeln aus dem Ofen.
- Mie-Nudeln mit Kokos-Thai-Gemüse aus dem Ofen
Kürzlich habe ich ja den Salat mit knackigen Mie-Nudeln gepostet. Das hat mich dazu inspiriert, die asiatischen Nudeln wieder öfter in den Speiseplan einzubauen. Diese Version eignet sich super, wenn es schnell gehen muss und ihr die Küche sauber halten wollt. Denn die Mahlzeit gart wie ein One-Pot-Gericht (zu deutsch Eintopf) ganz schnell und einfach im Ofen. Währenddessen kann man schon wieder was anderes erledigen. Den Kindern hat's geschmeckt, probiert es auch aus ... Zutaten für 4 Personen: ca. 200 g (Vollkorn-) Mie Nudeln (3-4 Quadrate) 1 große Karotten 1 Brokkoli 1 rote Paprika 500 ml Gemüsebrühe 400 ml Kokosmilch 1 EL Sojasauce 1 EL Zitronensaft 2 TL Thai-Curry-Gewürz/-paste 1 TL Kreuzkümmel 1 TL Salz 1 Stange Zitronengras (wenn vorhanden) optional: frischer Koriander, klein gehackt 1 Hand voll Erdnüsse, geröstet Die Karotten waschen/schälen und in grobe Streifen reiben. Die Paprikaschote in feine Streifen schneiden. Den Brokkoli waschen und in kleine Röschen teilen. Die Gemüsebrühe mit Kokosmilch, Sojasauce, Zitronensaft, Gewürz(-paste) sowie dem Salz gut verrühren. Die Brokkoliröschen gleichmäßig in einer mittelgroßen Auflaufform verteilen und die Mie-Nudeln darauf platzieren. Karotten und Paprikastreifen darüber streuen und drum herum verteilen. Nun die Sauce über die Mie Nudeln und das Gemüse gießen. Die Zitronengrasstange etwas knicken und zwischen das Gemüse stecken. Tipp: Zitronengras kann man gut einfrieren! Die Form bei 200 Grad für ca. 25-30 Minuten in den Ofen schieben, bis die Mie Nudeln und das Gemüse gar sind. Zwischendurch die Nudeln ein- bis zweimal mit zwei Gabeln umrühren. Nach dem Backen Nudeln und Gemüse gut vermischen. Den gehackten Koriander und die Erdnüsse vorm Servieren über die fertigen Nudeln streuen und genießen.
- Linsen-Nuss-Braten im Blätterteigmantel
Heute habe ich ein köstliches Rezept für die Weihnachtsfeiertage. Lustigerweise wurde ich bei meinem ersten Koch-Workshop, den ich vor gut einem Jahr gegeben habe, gefragt, was ich denn an Weihnachten essen würde - so ganz ohne Fleisch? Meine Antwort: "Oh, jedes Jahr etwas anderes. Aber immer was Besonderes und ganz besonders lecker." Dieses Mal hab ich den Linsen-Nuss-Braten ins Auge gefasst. Er ist sehr würzig und gut kombinierbar mit Kürbispüree, Rotkohl, Kokos-Grünkohl, Pilzsauce oder grünen Bohnen. (Für die Rezepte der Beilagen, diese einfach anklicken). Ein nährstoffreiches Mahl, das durch die Linsen vor allem hochwertiges Eiweiß und Ballaststoffe liefert und nachhaltig satt macht. Wusstet ihr, dass der Verzehr von Hülsenfrüchten einen sogenannten "Second Meal Effect" nach sich zieht? Grundsätzlich steigt die Blutzuckerkurve ja durch Hülsenfrüchte langsam an und die ungewollten Spitzen, die durch das Verspeisen von Weißmehlprodukten erreicht werden, bleiben aus. Interessant ist allerdings, dass auch die Mahlzeit, die nach dem Verzehr von Hülsenfrüchten eingenommen wird, einen stetigen und flacheren Anstieg auslöst. Das gilt sogar für ein kohlenhydratreiches Frühstück, nachdem man am Abend zuvor zum Beispiel ein Linsengericht gegessen hat. Zutaten für einen Feiertags-Braten: 180 g Berglinsen (roh) bzw. 530 g gekocht 50 g Sonnenblumenkerne, geröstet etwas Olivenöl 1 Zwiebel 1 Karotte 5 Champignons 50 g gemahlene Haselnüsse 2 EL Leinsamen, geschrotet 2 EL Flohsamenschalen 1-2 TL Jodsalz einige Zweige Thymian, abgezupft 1/2 Bund Schnittlauch je 1 TL Kreuzkümmel und Koriander, gemahlen 1 Prise Piment 1 Packung Blätterteig Dinkel oder Vollkorn optional: Preiselbeermarmelade Zuerst die Linsen ohne Salz in der doppelten Menge Wasser garen bis sie weich sind. Währenddessen in einer Pfanne ohne Öl die Sonnenblumenkerne hellbraun anrösten. Diese in einer Schale beiseite stellen. Nun in einer Pfanne etwas Öl erhitzen, die klein geschnittene Zwiebel darin anschwitzen. Die Karotte schälen und in kleine Würfel schneiden. Diese in die Pfanne geben. Die Champignons ebenfalls klein würfeln und hinzufügen. Minimal Wasser in die Pfanne geben und das Gemüse ein paar Minuten dünsten lassen, vom Herd nehmen und (genau wie die Linsen) etwas abkühlen lassen. Linsen und Gemüse dann in einer Schüssel vermischen und mit einem Pürierstab ein bisschen pürieren. Die Mischung sollte noch ein bisschen Textur haben, also nicht komplett klein mixen. Nun die Nüsse, Leinsamen und Flohsamenschalen unterrühren. Mit Salz und Gewürzen abschmecken. Thymian und klein geschnittenen Schnittlauch hin ein mischen und das Ganze nochmal ca. 15 Minuten quellen lassen (oder über Nacht in den Kühlschrank stellen). Den Blätterteig ausrollen, die Füllung in der Mitte platzieren und die längsseitigen Ränder wie auf dem Bild einschneiden. Den Teig dann von links nach rechts oder umgekehrt schön überlappend über die Linsen-Füllung klappen und den Braten dann auf einem Blech bei 200 Grad Ober- und Unterhitze in den Ofen schieben. Nach ca. 30-35 Minuten sollte er goldgelb gebacken wieder raus geholt werden. Dazu passen die oben genannten Beilagen sowie Preiselbeermarmelade und ein frischer Salat wunderbar. Lasst euch dieses Festmahl gut schmecken!
- Vegane Elisen-Lebkuchen
Es gibt ja auf dem Blog schon einige Keks- und Weihnachtsrezepte (klickt unten auf den Butten "Kekse" bei Interesse), aber eines möchte ich euch dieses Jahr noch präsentieren. Probiert unbedingt diese saftigen, fruchtigen Elisen-Lebkuchen aus! Ein Klassiker schlechthin oder welches Gebäck verbindet ihr mehr mit Weihnachten als Lebkuchen? Ich hatte Lebkuchen immer als sehr aufwändig und kompliziert im Hinterkopf abgespeichert. Aber in den letzten Jahren habe ich ein bisschen experimentiert und finde es erstens nicht so dramatisch, die Zutaten zusammen zu mischen und selbst wenn man das Kneten nicht so gern mag, der Aufwand lohnt sich so sehr! Zutaten für 24 kleine Lebkuchen: 150 g Haselnüsse, gemahlen 125 g Mandeln, gemahlen 75 g Dinkelmehl, 1050 (ginge auch glutenfrei ... dann zusätzlich 60 g Mandeln und 1 EL Maisstärke verwenden) 1 TL Backpulver 2 TL Lebkuchengewürz 1 Prise Salz 100 g Medjoul-Datteln, entsteint 200 g Marzipan, vegan 30 g Orangeat, klein gehackt Saft einer Saftorange, ca. 100 ml 24 kleine runde Oblaten (Ø 44 mm) zum Verzieren: 100 g vegane Schokolade + 1 EL vegane Margarine oder Puderzucker + Orangensaft/Wasser sowie gehackte Haselnüsse oder Mandeln Haselnüsse, Mandeln, Mehl, Backpulver, Lebkuchengewürz und Salz in einer Schüssel vermischen. Die Datteln entsteinen und mit einem (Stab-) Mixer pürieren. Marzipan klein würfeln und das Orangeat nochmal kleiner hacken. Diese Zutaten in die Schüssel zu den festen Zutaten geben und gemeinsam mit dem Orangensaft zu einer gut durchmischten homogenen Masse verkneten. Diese kurz abgedeckt im Kühlschrank ruhen lassen. Dann die Oblaten auf einem Backblech auslegen. Aus der Lebkuchenmasse walnussgroße Kugeln formen und auf je eine Oblate setzen. Nun die Masse auf der Oblate flach drücken. Sie kann ruhig etwas überstehen. Das Blech mit den Lebkuchen bei 180 Grad Ober-Unterhitze für ca. 15 Minuten in den Ofen schieben. Dann heraus holen und alles gut abkühlen lassen. Zum Verzieren entweder vegane Schokolade und Margarine in einem Wasserbad erhitzen bis sich alles verflüssigt hat und sich gut gemischt mit einem Löffel/runden Messer auf die Lebkuchen streichen lässt. Darauf dann noch die gehackten Nüsse streuen. Oder ihr vermischt gesiebten Puderzucker in einer Schüssel mit etwas Orangensaft/Wasser und verrührt es zu einem Zuckerguss. Diesen dann auf die Lebkuchen streichen. Die jeweilige Glasur dann trocknen lassen und die fertigen Lebkuchen in einer Keksdose lagern - oder gleich vernaschen :)
- Chinakohl-Knack-Salat mit Mienudeln
Diesen Chinakohl-Salat habe ich das erste Mal auf einem Fest bei Freunden gegessen und ich war total überrascht. Denn eine der Zutaten sind krosse Mie-Nudeln, also geröstet nicht gekocht. Und das funktioniert super im Salat! Durch das Dressing ziehen die Nudeln ein bisschen würzige Feuchtigkeit, knacken aber trotzdem sehr schön zwischen den Zähnen. Falls ihr noch eine Beilage für das Weihnachtsessen sucht, seid ihr hiermit fündig geworden. Ich finde, dieser Salat passt total gut in den Winter, Chinakohl gibt es ja in unseren Bio- und Supermärkten das ganze Jahr über und die restlichen Zutaten natürlich auch. Welche Nährstoffe liefert das milde Kohlgemüse? Viele Vitamine und Mineralstoffe, allen voran Vitamin C, Folsäure und Beta-Carotin und unter den Mineralstoffen finden sich relativ viel Kalium, Calcium sowie Eisen. Für die Kinder in der Kita mache ich den Salat mit weniger Frühlingszwiebeln, dafür kommen ein paar Apfelstückchen dazu, Orangen würden sich auch anbieten. Sie liefern zusätzlich Vitamin C, was die Aufnahme der Mineralstoffe fördert. Probiert aus, was euch schmeckt! Zutaten für 1 große Salatschüssel: 1 kleiner Chinakohl 1 Bund Frühlingszwiebeln etwas Schnittlauch, klein geschnitten Dressing: 1 Würfel Gemüsebrühe + 100 ml kochendes Wasser 40 ml Apfelessig 1 TL Rohrohrzucker/Ahornsirup 2 EL Sojasauce 60 ml Olivenöl 1-2 Lagen Vollkorn-Mie-Nudeln (klein gebröselt) 80 g gehobelte Haselnüsse oder Mandeln Chinakohl und Frühlingszwiebeln in kleine Streifen/Scheiben schneiden und in eine Schüssel geben. Den Brühwürfel mit 100 ml kochendem Wasser aufgießen und abkühlen lassen. Danach mit den restlichen Zutaten für das Dressing in ein sauberes Schraubglas füllen und gut schütteln. Mie-Nudeln und Haselnüsse/Mandeln in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Kurz vor dem Servieren alles in der Schüssel vermischen und mit dem Dressing marinieren.
- Vanillekipferl
Ich mache kein Geheimnis draus, Vanillekipferl sind meine Lieblingskekse - und sie sind immer die ersten (in manchen Jahren auch einzigen) "Kekse", die ich im Advent backe. Dieses Rezept gab es schon mal auf meiner alten Blog-Plattform. Doch nun habe ich es minimal überarbeitet und sprichwörtlich in ein neues Licht gerückt. Zutaten für 1 großes Blech (ca. 50 Stück): 300 g Dinkelmehl, 1050 90 g Kokosblütenzucker (oder 80 g Rohrohrzucker gesamt) 120 g gemahlene Haselnüsse ½ TL Vanillepulver etwas Salz 200 g kalte Margarine, gewürfelt 4 EL kalter Pflanzendrink oder Wasser Zuckermantel: 3 EL Rohrohrzucker 2 EL Puderzucker ½ TL Vanillepulver Alle festen Zutaten in einer Schüssel vermischen, die Margarinewürfel zufügen und mit den Knethaken des Handmixers gut kneten. Den Pflanzendrink/Wasser rein gießen und zum Schluss mit den Händen alles zu einem glatten Teig verkneten. Diesen zu einer Kugel formen und luftdicht abgedeckt ca. 1 h in den Kühlschrank stellen. Den Teig anschließend in zwei oder drei Teile schneiden. Jeden Teil nochmal durchkneten und in eine Rolle von 3-4 cm Durchmesser schneiden. Davon wiederum kleine Scheiben abschneiden und zwischen den Händen zu Würstchen rollen. Diese auf ein Backblech mit Backpapier legen und Kipferl formen. Das Blech bei 180°C für ca.15 Minuten in den Ofen schieben, bis die Vanillekipferl an der Oberfläche hellbraun werden. Die Kipferl nur kurz abkühlen lassen und dann gleich eins nach dem anderen in der Zuckermischung für den Mantel (alle Zutaten in einer kleinen Schüssel vermischen) wenden. Danach ganz auskühlen lassen und bis zum Verzehr in einer Dose lagern. ... Eine schöne Adventszeit euch allen!
- Laugen-Spinat-Pfannenknödel mit Schwammerlsauce
Ich war vor kurzem in der Heimat und habe mal wieder Spinatknödel gegessen. Köstlich! Da ist mir aufgefallen, dass ich die schon ewig nicht mehr in der Kita auf den Speiseplan geschrieben habe. Dabei sind Knödel oder Bratlinge ja immer ein Hit bei den Kindern. Zugegeben, die Pilzsauce löst möglicherweise nicht bei allen Begeisterung aus. Als Beilage passen aber auch sehr gut eine frische Tomatensauce, Sauerkraut, Grünkohl oder einfach ein bunter Salat. Um dieses Gericht vollwertig zu gestalten, kann man auch Vollkornbrot statt Laugenbrötchen verwenden. Es gibt Dinkel-Hefebrote, die sich dafür sehr gut eignen. Schaut euch am besten das Angebot in einer Biobäckerei bzw. im Bioladen an. Fazit: Diese Knödel kommen auf jeden Fall im Dezember auf den Speiseplan! Zutaten für 16-18 Pfannen-Knödel: etwas vegane Margarine 1 rote Zwiebel 250 g Tiefkühl-Spinat 250 g hartes Laugengebäck (kann man auch toasten und hart werden lassen, falls sie noch zu frisch sind) 2 EL Maisstärke 270 ml Hafer- oder Sojadrink 1 TL Jodsalz ½ Bund Schnittlauch, klein geschnitten Öl zum Anbraten optional: etwas Kümmel/Kreuzkümmel, gemahlen Für die Pilzsauce: 1-2 Schalotte(n) 250 g frische Champignons 150 ml pflanzliche Cuisine (ich habe Mandelcuisine verwendet) 1 TL Jodsalz etwas Pfeffer ½ Bund Schnittlauch, klein geschnitten Die Margarine in einer Pfanne erwärmen, die rote Zwiebel klein schneiden und darin anrösten. Den Tiefkühl-Spinat dazu geben und auf kleiner Flamme auftauen lassen. In der Zwischenzeit das Laugengebäck zu kleinen Würfeln schneiden und in eine Schüssel geben. Den Pflanzendrink in einem Topf erwärmen, aber nicht zu heiß werden lassen. Dann den Spinat, die Stärke und den warmen Pflanzendrink zu den Gebäckwürfeln geben und mit Salz und Schnittlauch alles gut durch mischen. Optional noch Kümmel/Kreuzkümmel hinzufügen. Aus dieser Masse in den Händen Bratlinge formen und in erhitztem Öl in einer Pfanne von beiden Seiten goldbraun anbraten. Für die Sauce etwas Öl erhitzen und die klein geschnittene(n) Schalotte(n) darin anrösten. Die Champignons putzen, das Ende des Stiels wegschneiden, einmal halbieren und dann kleine Scheiben schneiden. Diese zu den Schalotten geben, ein ganz klein bisschen Wasser dazu geben und 2-3 Minuten dünsten. Dann mit der pflanzlichen Sahne aufgießen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und nochmal 3 Minuten köcheln lassen. Zum Schluss den Schnittlauch unterrühren und die Sauce vom Herd nehmen. Lasst euch die Knödel schmecken!
- Kürbis-Quinoa-Bällchen mit Pflaumen-Chutney (Halloweenstyle)
Eigentlich habe ich persönlich nie viel Aufsehen um Halloween gemacht. Seit mein Kind in den Kinderladen geht, ist der 31. Oktober aber schon ein besonderer Tag, da sich alle verkleiden dürfen und es mittags ein Halloween-Buffet gibt. Von "Trick or Treat"-Raubzügen hält er zum Glück noch nichts. Bei meinem letzten Koch-Workshop kam aber nun die Idee auf, den Oktober-Kurs (Link hierzu für alle Berliner:innen) dem Thema "Halloween" zu widmen. Also, hab ich mich ans Experimentieren gemacht. Wie immer möchte ich relativ gesunde Gerichte vermitteln. Kaum zu glauben, dass ich jetzt sogar richtig zeitig dran bin mit meinem ersten Rezept für diesen Anlass :) Diese Kürbis-Quinao-Bällchen könnt ihr natürlich jederzeit zu gewöhnlichen Bratlingen formen und mit dem Chutney genießen. Welche gesundheitlichen Vorzüge Quinoa mit sich bringt, habe ich in diesen Beiträgen bereits erläutert: Linsen-Quinao-Bratlinge oder Quinoa mit Kürbis, Spinat und getrockneten Tomaten. Zu Chutneys möchte ich noch erwähnen, dass man sie in verschiedensten Kombinationen zubereiten kann. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Mir schmecken fruchtig-süße Mischungen wie z.B. Birne-Kiwi, Apfel-Pflaume, Aprikose-Paprika, usw. Sie passen sehr gut zu Linsen-Currys, Bratlingen, Fleischersatzprodukten aus Seitan oder einfach zu Brot. Los geht's ... Zutaten für ca. 16 Bällchen: 400 g Hokkaidokürbis (ca. die Hälfte eines kleinen Kürbis) 130 g Quinoa 1-2 EL Maisstärke 1 kleine Zwiebel, fein geschnitten 1 TL Salz 2 TL Currypulver Öl zum Anbraten ein paar Sonnenblumenkerne zum Verzieren Pflaumen-Chutney: Öl 1 Schalotte 1 Knoblauchzehe 6-8 Zwetschgen etwas Wasser (optional etwas Rohrohrzucker) 1 EL Balsamicoessig 1/2 TL Salz je 1/2 TL Bockshornkleesamen und Zimt, gemahlen Oregano oder Thymian, frisch und klein gehackt Als Beilage: 400 g grüne Bohnen, frisch oder tiefgekühlt etwas Olivenöl Salz Italienische Kräuter Den Kürbis waschen und entkernen, dann klein hacken und mit Wasser bedeckt in einem Topf garen. Sobald er weich ist, das Wasser abgießen und den Kürbis pürieren. In der Zwischenzeit Quinoa in einem Topf abspülen und in der doppelten Menge Wasser mit etwas Salz garen. Falls ihr Küribspüree oder Quinoa vom Vortag habt, ist das ein Vorteil, da die Grundmasse dann nicht so heiß ist. Die beiden Komponenten mit Stärke, Zwiebel, Salz und Currypulver in einer Schüssel vermischen und etwas abkühlen lassen. Danach walnussgroße Kugeln in den befeuchteten Händen formen und diese in einer Pfanne mit erhitztem Öl von allen Seiten anbraten. Vor dem Servieren mit den Sonnenblumenkernen ein Gesicht drauf drücken und ein Bohnenzipfelchen rein stecken. Die Bohnen, egal ob frisch (dabei die Enden wegschneiden) oder tiefgekühlt, in kochendem Wasser ca. 8 Minuten ziehen lassen. So wird das schädliche Phasin abgebaut. Das Kochwasser wegkippen. Mit Olivenöl, Salz und Kräutern vermischen. Fertig! Für das Chutney die klein geschnittene Schalotte und den Knoblauch in einem Topf mit Öl anrösten. Die Zwetschgen waschen, entkernen und klein schneiden. Die Stücke mit in den Topf geben und ein wenig Wasser sowie den Balsamicoessig und Salz hinzufügen. (Wollt ihr das Chutney länger haltbar einkochen, könnt ihr nun einen TL Zucker dazu geben.) Das Ganze köcheln lassen, bis die Pflaumen schön weich sind, eventuell nochmal etwas Wasser hinzufügen und immer wieder umrühren. Zum Schluss die restlichen Gewürze und frischen Kräuter einrühren. Alles zusammen schmeckt köstlich, lasst es euch schmecken!
- Bohnen-Blondie mit Schokodrops
Blondies sind wie Brownies sehr beliebt bei Kindern, besonders wenn sie mit Schokostückchen gespickt sind. Dass man sie proteinreich und relativ gesund zubereiten kann, indem man weiße Bohnen als Grundlage verwendet, dürfte auch schon vielen bekannt sein. Hier kommt nun mein Rezept, das durch die Mandeln noch saftiger und eiweißhaltiger wird. Außerdem verwende ich das Bohnenwasser (Aquafaba), das beim Kochen der Bohnen entsteht, gleich mit. Weiße Bohnen sind wie die meisten Hülsenfrüchte reich an Ballast- und Mineralstoffen wie Calcium, Zink und Eisen. Außerdem sorgen sie für einen guten Sättigungseffekt, da die Blutzuckerkurve langsam und anhaltend nach oben geht. Es lohnt sich, Hülsenfrüchte regelmäßig in den Speiseplan einzubauen. Praktische Tipps für die Umsetzung: Gare gleich eine ganze Packung Kidneybohnen oder Kichererbsen und friere Teile davon ein. Auch rote Linsen immer auf Vorrat zu haben, ist von Vorteil, da sie sehr schnell gegart werden können. Wer keine Zeit hat, Hülsenfrüchte einzuweichen und dann noch zu garen, kann getrost auf kochfertige Bohnen usw. aus der Dose zurück greifen. Aus gesundheitlicher Sicht schneiden sie fast so gut ab wie frisch gekochte Bohnen, die nur etwas mehr Nährstoffe enthalten. Regelmäßiger Genuss beugt Verdauungsproblemen vor. Auch Gewürze und Kräuter wie Kreuzkümmel, Kümmel, Zimt, Kurkuma und Ingwer sowie Dill, Petersilie, Basilikum, Pfefferminze, Bohnenkraut, Anis, Thymian und Fenchelsamen helfen bei der Verdauung der Ballaststoffe aus Hülsenfrüchten. Es lohnt sich auszuprobieren, welche davon am besten wirken! Zutaten für 16 kleine Blondies: (doppelte Menge lohnt sich, da die Blondies gut haltbar sind) 1 Dose weiße Bohnen (bzw. 100 g getrocknete) + Abtropfwasser der Bohnen 75 g Dinkelmehl 1050 75 g gemahlene Mandeln 70 g Rohrohrzucker 2 TL Backpulver Mark einer Vanilleschote 1 Prise Salz 40 g vegane Schokodrops 1 Hand voll Mandelblättchen Die Bohnen aus der Dose in ein Sieb kippen und das Abtropfwasser auffangen. (Getrocknete Bohnen über Nacht einweichen und garen, ca. 100 ml vom Kochwasser weiter verwenden.) Das Aquafaba mit einem Handrührgerät solange schlagen, bis es möglichst schaumig und im besten Fall fest wird. Die Bohnen in einer Schüssel oder im Mixer fein pürieren. Mehl, Mandeln, Zucker und Backpulver vermischen und abwechselnd mit dem aufgeschlagenen Aquafaba unter die Bohnencrème rühren. Vanille, Salz und Schokodrops ebenfalls unterrühren. Ein kleines Kuchenblech (ca. 20 x 20 cm) oder eine Auflaufform einfetten und den Teig gleichmäßig rein streichen. Die Mandelblättchen drüber streuen. Bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen, bis der Teig und die Mandeln leicht gebräunt sind. Nach dem Auskühlen kann man den Teig in Stücke schneiden und die Blondies bei Bedarf in einer Keksdose lagern. Lasst sie euch schmecken!
- Kokos-Beeren-Nicecream
Der Sommer neigt sich zwar langsam dem Ende, aber (nicht nur) meine kleinen Testesser:innen können zu jeder Jahreszeit Eis essen. Das merke ich immer, wenn sich ein Geburtstagskind Dessert wünschen darf. Sogar im Winter lautet dann der Wunsch oft: Eis! Nicecream hab ich euch in einem früheren Post schon mal vorgestellt. Es ist die gesunde Alternative zu den, oft vor Industriezucker und Sahne strotzenden, Eissorten. Nicecream lässt sich sehr einfach und in verschiedensten Varianten zubereiten. Ihr solltet dafür am besten immer ein paar sehr reife, zerkleinerte Bananen eingefroren im Tiefkühlfach parat haben. Diese Sorte enthält noch nährstoffreiche Beeren und Kokosmilch. Weiter nichts. Wenn ihr - wie ich - nicht einfach in den Garten an die Brombeer- oder Heidelbeersträucher gehen und die reifen Beeren abpflücken könnt, lohnt es sich, beim Kauf auf Bioqualität zu achten. Beeren nehmen nämlich viele Pestizide aus dem Boden auf. Die Tiefkühlvariante ist in diesem Fall auch besser, da auf frischen Früchten oft Schimmelpilzsporen nachgewiesen werden und durch Transport und Lagerung viele Vitamine abgebaut werden. Zutaten für 4 Dessertportionen: 2 sehr reife Bananen (in Stücke geschnitten und tiefgefroren) 1 kleine Dose Kokosmilch 100 g tiefgekühlte Beeren nach Wahl (hier: Beerenmix) Die Bananenstücke in ein hohes Gefäß geben. Von der Kokosmilch den cremigen Teil mit einem Löffel abfischen und über die Bananen gießen. (Das übrig bleibende Wasser, könnt ihr zum Kochen/Dünsten verwenden.) Nun einmal gut pürieren und in eine Box füllen, die gefriergeeignet ist. Die gefrorenen Beeren extra in ein Gefäß geben und pürieren. Die entstandene Crème mit löffelweise vorsichtig unter das Bananen-Kokos-Eis mischen, so dass es sich nicht ganz vermischt. Das Ganze dann nochmal abgedeckt 20 Minuten einfrieren. Danach kann sich auch das Auge an dem köstlichen Eis erfreuen.











