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  • Reis-Salat mit getrockneten Tomaten und Bohnen

    Wie wäre es nun mit einer mediterranen Salat-Variation? Die Kinder lieben den Reissalat mit getrockneten Tomaten und Bohnen. Das Rezept eignet sich wieder einmal bestens, um übrigen Reis vom Vortag zu verwerten. Praktisch an Reis in Salat-Form ist auch, dass er dank des Dressings nicht mehr so klebrig ist und sich leichter von den Tischen wischen lässt als ein herkömmliches Curry-Reisgericht. Ich muss gestehen, dass der Essensraum danach immer katastrophal ausschaut. Wer kennt's? - Dennoch möchte ich nicht auf Reis im Speiseplan verzichten. Die komplexen Kohlenhydrate aus dem Parboiled Reis liefern den Kindern viel Energie, dazu kommen wertvolle Proteine, Vitamine und Antioxidantien, die das Immunsystem stärken und die Gesundheit fördern. Zutaten für 1 Salatschüssel: 200 g Parboiled Reis, trocken ODER 1 Schüssel gegarten Reis vom Vortag Olivenöl 1 Knoblauchzehe 1 kleine Zucchini etwas Salz 6-8 getrocknete Tomaten 1 Dose Kidney- oder Azukibohnen, abgetropft optional: frische Tomaten oder Oliven hinzufügen Dressing: 3-4 EL Balsamicoessig 1 EL Agavendicksaft 3-4 EL Olivenöl 1/2 TL Salz sowie gem. Bockshornkleesamen 1 TL Italienische Kräutermischung bzw. Basilikum oder Oregano Den Reis bei Bedarf in der doppelten Menge Wasser garen. Sobald er weich ist, den Reistopf mit kaltem Wasser auffüllen, kurz stehen lassen und dann das Wasser vorsichtig über einem Sieb wieder abgießen. (So kühlt der Reis schneller ab, was natürlich für einen Salat wünschenswert ist.) Während der Reis weiter abkühlt die Zucchini in kleine Stücke schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erwärmen. Die Knoblauchzehe in 3 Stücke teilen und im Öl gemeinsam mit den Zucchinistücken anrösten. Ein wenig Wasser und Salz dazu geben und immer wieder wenden. Nach ein paar Minuten kann man die Pfanne vom Herd nehmen. Die getrockneten (und eventuell frischen) Tomaten in kleine Stücke schneiden und gemeinsam mit den Kidneybohnen unter den Reis mischen. Für das Dressing alle Zutaten in einer Schüssel oder einem leeren Schraubglas verrühren beziehungsweise durch Schütteln gut vermischen. Danach über die Zutaten in der Salatschüssel kippen. Die Zucchinistücke hinzufügen und alles nochmal vorsichtig verrühren. Lasst es euch schmecken!

  • Bulgur-Linsen-Salat mit Pilzen und Pfirsich

    Bei Salaten ist mir die Mischung aus fruchtigen und sättigenden Zutaten wichtig. Vor allem, wenn sie die Hauptmahlzeit bilden. Diesen Salat bereite ich im Sommer oft für die Kinder zu. Die Zutaten variieren dann leicht, aber Bulgur und Linsen bilden immer die Grundlage. Das Joghurt-Dressing passt sehr gut zu den trockenen Zutaten und auch zu der fruchtigen Note von Pfirsich und Minze. Der Salat ist ideal, um Bulgur- oder Linsenreste vom Vortag zu verwerten. Das funktioniert natürlich auch mit anderen Getreidesorten wie Quinoa, Reis oder Couscous. Durch die wertvollen Kohlenhydrate bildet dieser Salat eine sehr gute Sättigungsgrundlage und liefert zusätzlich Eiweiß sowie Mineralstoffe wie Zink, Calcium und Eisen. Besonders gut schmeckt so ein Salat natürlich am See oder beim Picknick, genießt den Sommer! Zutaten für 1 große Salatschüssel: 170 g Berglinsen (trocken) 1 Schüssel Bulgur vom Vortag (bereits gegart) oder 180 g Bulgur ein paar Stunden vorm Zubereiten des Salats garen und abkühlen lassen Olivenöl 1 Knoblauchzehe 200 g Champignons 2 Pfirsiche oder 1 reife Mango Dressing: 3 EL (Soja-) Joghurt Natur 2 EL Apfelessig 1 EL Agavendicksaft 1 EL Olivenöl 1 TL Senf 1 TL Salz sowie gem. Koriander 1 Prise Zimt frische Minze oder Zitronenmelisse, klein gehackt Die Linsen in der doppelten Menge Wasser garen. Sobald die Linsen weich sind, mit kaltem Wasser spülen. Währenddessen die Pilze halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erwärmen. Die Knoblauchzehe in 3 Stücke teilen und im Öl gemeinsam mit den Pilzen anrösten. Ganz wenig Wasser und Salz dazu geben. Nach ein paar Minuten die Kräuter drüber streuen und die Pfanne vom Herd nehmen. Die Pfirsiche entkernen und würfeln. Die Salat-Zutaten in einer großen Schüssel vermischen. Für das Dressing die Zutaten der Reihe nach in einer Schüssel oder einem leeren Schraubglas verrühren oder durch Schütteln gut vermischen. Danach über die Zutaten in der Salatschüssel kippen und alles nochmal durchmischen. Lasst euch den Salat schmecken!

  • Rote-Bete-Salat mit Brokkoli und weißen Bohnen

    Im Sommer besteht der Speiseplan für die Kinder aus vielen Salaten. Abgesehen von Nudel- oder Kartoffelsalat gibt es eine Vielzahl von Kombinationen, die satt machen und schmecken. In den nächsten Posts möchte ich euch ein paar davon vorstellen. Ich habe das Glück, dass "meine" Kinder fast alle Rote Bete mögen. Das ist toll, da die Rübe voller guter Inhaltsstoffe steckt. Allen voran natürlich Eisen. Bei gegarter Roter Bete wurde auch die Oxalsäure, die die Eisenverwertung leider hemmt, schon abgebaut. Achtet darauf, wenn ihr oder eure Kinder an einem Eisenmangel leiden. Auch Brokkoli, Kürbiskerne und Bohnen liefern diesen kritischen Nährstoff. Dieser Salat ist also ideal für alle, die Eisen zu sich nehmen wollen. Weitere Faktoren, die es bei der Eisenaufnahme zu beachten gibt: + Vitamin C reiche Lebensmittel zu eisenhaltigen konsumieren + Organische Säuren (Apfelsäure, Zitronensäure, ...) + Phytinsäure durch Keimen, Einweichen und Fermentieren abbauen Das solltet ihr hingegen nicht machen: - Kaffee, schwarzen Tee oder Rotwein zum Essen konsumieren (enthaltene Gerbstoffe hemmen die Aufnahme) - Nahrungsergänzung mit Mineralstoffen wie Zink oder Calcium gleichzeitig einnehmen Zutaten für 1 Salatschüssel: 1 Brokkolikopf 500 g gegarte Rote Bete ½ Salatgurke 1 Dose weiße Bohnen, abgetropft Dressing: 3-4 EL Apfelessig 1 TL Senf (mild oder mittelscharf) ½ TL Jodsalz 1 TL Rohrohrzucker oder Agavendicksaft 6 EL Olivenöl 1 TL Italienische Kräutermischung 1 Hand voll Kürbiskerne, geröstet ½ Schale Kresse Den Brokkoli waschen und in kleine Röschen teilen. Diese in einem Topf mit Wasser bedecken, etwas Salz hinzufügen und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten köcheln lassen. Der Brokkoli sollte bissfest sein. Den Topf vom Herd nehmen und das Wasser abgießen, abkühlen lassen. Die Rote Bete und die Salatgureke in kleine Würfel schneiden und in einer Schüssel sammeln. Die weißen Bohnen und die Brokkoliröschen unter rühren. Kürbiskerne ohne Öl in einer Pfanne kurz anrösten. Für das Dressing alle Zutaten in ein sauberes Schraubglas geben, dieses gut verschließen und dann schütteln bis eine cremige Sauce daraus wird. Das Dressing über die Salatzutaten kippen, die Kürbiskerne und Kresse dazu geben und mit Salatbesteck vermischen. Fertig ist ein nahrhafter Salat, guten Appetit!

  • Schnelle Hafer-Bratlinge

    Bratlinge sind in jeglichen Variationen beliebt bei Kindern. Ich weiß gar nicht, wie viele Rezepte ich dafür schon veröffentlicht habe und trotzdem gibt es immer wieder neue Ideen, was man in die Masse rein mischen könnte. Diese hier sind sehr schnell gemacht und mit allen Arten von gekochtem oder frischem Gemüse kombinierbar. Durch die Sonnenblumenkerne, die rein gemischt werden, haben die kleinen Dinger richtig Biss und ich hab schon ein paar omnivore Mitmenschen davon überzeugt, dass Buletten aus Hackfleisch wirklich von gestern sind. Haferflocken liefern wertvolle Mineralstoffe wie Eisen und Zink. Am besten kombiniert man sie mit Vitamin-C haltigem Gemüse wie Paprika, Kohlgemüse oder Karotten. Dazu noch ein Glas frisch gepressten Orangensaft trinken - perfekt! Was man hingegen nicht zeitgleich mit eisenhaltigen Lebensmitteln trinken sollte, ist grüner oder schwarzer Tee, Kaffee oder Rotwein. Die darin enthaltenen Gerbstoffe hemmen die Eisenaufnahme! Wenigstens eine Stunde sollte vor oder nach dem Essen vergehen, bevor diese Genussmittel konsumiert werden. Und nun: Ran an die Buletten ... Zutaten für ca.16 Stück: 1 kleinere Karotte ½ Zucchini (150-200 g) 1 Schalotte 160 g feine Haferflocken (bei Bedarf glutenfreie) 2 EL Kichererbsenmehl/Maisstärke 170 g heißes Wasser 2-3 EL Tomatenmark 1-2 TL Jodsalz 1 TL gemahlener Koriander, Kreuzkümmel, Bockshornkleesamen sowie Paprikapulver ½ Bund Schnittlauch, klein geschnitten 80 g Sonnenblumenkerne Die Karotte schälen und klein raspeln, die Zucchini ebenfalls reiben und die Schalotte fein schneiden. Alles in einer Schüssel vermischen. Die Haferflocken drauf geben, Kichererbsenmehl dazu und das heiße Wasser drüber gießen. Nun alle anderen Zutaten nach und nach in die Schüssel geben und alles gut vermischen. Die Masse 10 Minuten quellen lassen. Danach kann man kleine Buletten in den Händen formen und diese in einer Pfanne mit Öl von beiden Seiten goldgelb anbraten. Im Handumdrehen sind die Bratlinge fertig und schmecken einfach köstlich! Guten Appetit!

  • Pfannkuchenrolle mit Tofu-Gyros und Bohnen-Hummus

    Diese Pfannkuchenrolle kommt nicht aus der Pfanne sondern aus dem Ofen und ist im Vergleich zu klassischen Pfannkuchen relativ schnell gemacht. Man kann sie mit allem füllen, was schmeckt (Spinat, (getrockneten) Tomaten, Pilzen, Salat, Mais, ...). Schneidet man größere Stücke ab, hat man nahrhafte Wraps, schneidet man sie in dünne Scheiben, so erhält man Fingerfood für Feste oder das nächste Picknick im Grünen. Und das Befüllen macht sogar den Kleinen Spaß. Los geht's! Zutaten für 1 großes Blech: 180 g Mehl (1050 oder Vollkorn) 50 g Maisstärke 2 TL Backpulver etwas Jodsalz Koriander, gemahlen 250 ml Soja- oder Haferdrink 200 ml Apfelschorle (etwas mehr bei Vollkornvariante) Schnittlauch oder Bärlauch (nach Belieben und Saison) Hummus-Füllung: ½ Glas weiße Bohnen, abgetropft 1 EL Olivenöl 1 TL Tahin 1-2 EL Sojajoghurt natur 1 Spritzer Zitronensaft Salz 1 Karotte, grob geraspelt etwas Rotkohl, fein gerieben (alternativ ein Stück Salatgurke, geraspelt) etwas Zitronensaft 100 g Räuchertofu, Olivenöl etwas Sojasauce, optional: Gyros-Gewürz Für den Pfannkuchenteig die festen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Dann nach und nach die flüssigen unterrühren, bis alles gut vermischt und nicht mehr klumpig ist. Es sollte ein relativ zähflüssiger Teig sein. Den klein geschnittenen Schnittlauch oder Bärlauch noch unterrühren. Ein Backblech mit Backpapier vorbereiten und dieses noch mit etwas Olivenöl bestreichen. Den Teig gleichmäßig auf dem Blech verstreichen und bei 200 Grad Ober- und Unterhitze in den Ofen schieben. Ca.15 Minuten backen, bis der Teig leicht gebräunt ist. Dann aus dem Ofen nehmen und den Teig noch warm und ohne Füllung einrollen. So wird er schon mal in Form gebracht. Für die Hummus-Crème alle Zutaten in einer Schüssel pürieren. Die Karotte raspeln, den Rotkohl fein hobeln/schneiden. Den Tofu in hauchdünne Stücke schneiden und in etwas Olivenöl und einem Spritzer Sojasauce anbraten. Den Hummus dann auf dem wieder ausgerollten Teig verstreichen, dabei 3 cm vom oberen Rand frei lassen. Auf ein Drittel des Teiges die Karottenraspel streuen. Dann die Rotkohlstreifen auf dem nächsten Drittel verteilen. Darüber ein paar Spritzer Zitronensaft träufeln. Das letzte Drittel mit den angebratenen Tofustückchen belegen. Den Teig von unten wieder einrollen und in Stücke mit der gewünschten Größe schneiden. Schon fertig!

  • Lieblings-Rösti

    Das Lieblingsessen meines Sohnes ist Rösti. Dazu braucht er nicht mal ein Beilage - ich finde, ein saftiger Rote-Bete- oder Karottensalat rundet das Ganze wunderbar ab. Aber ja, es stimmt, Rösti allein ist schon ein ziemlich perfektes Gericht. Aus der gleichen Masse lassen sich auch Kartoffelpuffer formen. Die sind dann auch etwas schneller gar. Aber so einen pfannnengroßen Puffer zu frabrizieren und ihn dann in Tortenstücke geteilt zu servieren, lohnt sich. Rösti besteht ja zu 98 % aus Kartoffeln und ist somit ein relativ gesundes Gericht - außer es verbrennt in der Pfanne oder man verwendet zuviel Fett dafür. Kartoffeln selbst sind ja sehr fettarm. Sie liefern zwar nicht viel, aber dafür sehr hochwertiges Eiweiß. Außerdem enthalten sie viele Ballaststoffe, Vitamin C, B6 sowie Folat und Kalium. Auf geht's, ran an die Pfannen! Zutaten für eine große Pfanne: 1,5 kg mehlige Kartoffeln 1 schmale Lauchstage oder 2 Frühlingszwiebeln 1-2 TL Jodsalz 1 Prise Muskatnuss, gemahlen 2 EL Kartoffelstärke (alternativ Maisstärke, Kichererbsenmehl) Oliven- oder Rapsöl zum Anbraten optional: ein paar Streifen veganen Feta zum Überbacken "Quark"-Dip: 250 g Quark-Alternative oder Sojajoghurt natur 1 Spritzer Zitronensaft ½ TL Jodsalz ½ TL Bockshornkleesamen (oder Koriandersamen), gemahlen optional: 1 Frühlingszwiebel in kleine Ringe geschnitten Die Kartoffeln schälen und grob in eine Schüssel raspeln. Den Lauch halbieren und in dünne Ringe schneiden, diese mit den Kartoffeln, Salz, Muskatnuss und Stärke vermischen. Nun etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffelmasse in die Pfanne geben. Die ganze Masse schön fest zusammen drücken. So dass alles in der Pfanne Platz hat und nicht zu locker auseinander fällt. Etwas Wasser gleichmäßig darüber gießen. (Das kann man später nochmal wiederholen, die Kartoffeln saugen das beim Garen auf). Die Pfanne mit einem geeigneten Deckel zudecken. Nach 1-2 Minuten die Hitze ganz runter drehen. Die Masse sollte langsam garen ohne anzubrennen. Das kann schon so 12-15 Minuten pro Seite dauern, je nach Dicke auch noch länger. Nach ein paar Minuten kann man nochmal ein bisschen Wasser über die Masse träufeln. Man kann mit einem Pfannenheber ganz vorsichtig von der Seite nachschauen, ob das Rösti schon gut gebräunt ist an der Unterseite. Ist dem so, dann beginnt ihr mit dem Wendeprozess, den ich wie folgt durchführe: Das Rösti rundherum mit dem Pfannenheber von der Pfanne ablösen. Einen großen, flachen Deckel (ohne Rand) oder Teller einölen. Die Pfanne damit abdecken, alles anheben, den Deckel/Teller gut festhalten (Achtung schwer!) und alles einmal umdrehen. Nun müsste das Rösti aus der Pfanne auf den Deckel/Teller geplumpst sein. Noch einmal etwas Öl in der Pfanne verteilen. Das Rösti vom Deckel/Teller mit der ungebackenen Seite in die Pfanne gleiten lassen und wieder zudecken. Die Temperatur nochmal kurz für 1-2 Minuten höher und dann wieder auf niedrigste Stufe drehen. Das Rösti nun von der anderen Seite genauso goldbraun anbraten und garen lassen, also nochmal ca. 10 Minuten. Optional kann man jetzt noch veganen Feta in dünne Streifen schneiden und oben drauf legen. Der Feta zergeht dann und schmeckt auch köstlich dazu. In der Zwischenzeit für den Kräuterquark alle Zutaten miteinander verrühren. Und danach alles gemeinsam genießen!

  • Snickers-Eispralinen

    Nice-Cream, also die Eiscrème aus gefrorenen Bananen und verschiedensten geschmacksgebenden Zutaten wie Nussmusen, Kakaopulver oder Beeren, habe ich hier auf dem Blog bereits vorgestellt. Nun habe ich wieder ein sehr einfaches und schnelles Rezept für veganes Eis ausprobiert, das für Kinder (und Erwachsene) ideal ist, da es wenig industriell verarbeiteten Zucker enthält - je nachdem, welche Schokolade man verwendet. Meine Mitbewohnerin hat mich zu diesem Blogbeitrag inspiriert. Sie nutzt unsere WG-Küche regelmäßig für große Kochaktionen und da entstehen immer tolle Leckereien wie eben diese Eispralinen. Sie bestehen zum größten Teil aus Medjool-Datteln. Ich habe sie aus dem Bioladen, man findet sie aber auch im türkischen Supermarkt und ich nehme an, auch die gängigen Lebensmittelmärkte haben sie im Sortiment. Das Tolle an dieser Sorte ist das weiche Fruchtfleisch. Man muss sie vor dem Verarbeiten nicht einweichen. Ich habe Datteln beim Reisen durch heiße, trockene Länder wie Syrien, Israel oder Marokko schätzen gelernt. Dattelpalmen wachsen sogar in Wüstenoasen, müssen mit wenig Wasser auskommen und bringen trotzdem diese süßen, energiereichen Früchte hervor. Das fasziniert mich. Außer Energie liefert die Dattel noch Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Magnesium sowie einige B-Vitamine und viele Ballaststoffe. Zutaten für 16 Eispralinen: 16 Medjool-Datteln 70-80 g Erdnussmus 50-70 g dunkle Schokolade (ich habe eine verwendet, die 92% Kakao enthält) 1-2 TL vegane Margarine gehackte Erdnüsse zum Bestreuen Die Datteln der Länge nach aufschneiden und den Kern herauslösen. Die Öffnung etwas aufdrücken und mit je 1 TL Erdnussmus füllen. Auf einem Teller sammeln. Nun die Schokolade mit der Margarine in einem sauberen und trockenen Topf auf minimaler Flamme schmelzen. Aufpassen, dass kein Wasser rein kommt, sonst klumpt die Schokolade. Mit einem sauberen Löffel verrühren und vom Herd nehmen. Die Datteln der Reihe nach mit der Schokolade bestreichen. Ich habe es mit einem stumpfen Messer gemacht und versucht, rund herum Schokolade darauf zu verteilen. Auf einem Abtropfgitter etwas antrocknen lassen. Mit gehackten Nüssen bestreuen und kurz in den Kühlschrank stellen. Dann in ein geeignetes Gefäß legen und im Tiefkühlschrank verstauen. Nach einer Stunde kann man die Pralinen schon eisgekühlt genießen. Wer viel Platz im Tiefkühlfach/-schrank hat, kann natürlich gleich einen kleinen Vorrat anlegen und bei Bedarf davon naschen.

  • Gefüllte "Vollkorn-Teigtaschen"

    Diese Teigtaschen habe ich zum ersten mal von meiner Schwiegermutter nach ihrer Griechenlandrundreise angeboten bekommen. Sie nannte sie "Pitas". Ich selbst hatte schon öfters "Samosas" ganz ähnlich, aber mit anderem Inhalt, zubereitet. Der Teig ist sehr einfach und schnell zu machen. Die Füllung der Pitas schmeckt schön fruchtig. Ich fand sie jedenfalls sehr köstlich und habe sie natürlich auch schon der hungrigen Meute in der Kita vorgesetzt - mit großem Erfolg. Ideal sind solche Teigtaschen auch für Picknicks oder als Fingerfood auf Partys. Zutaten für 18-20 kleine Taschen: 400 g Vk Mehl 220 ml Wasser Salz 2 EL Olivenöl 1 Knoblauchzehe 150 g Tiefkühl-Spinat 1/2 Paprikaschote 2 kleine Kartoffeln, gegart vom Vortag 100 g Räuchertofu Salz, Pfeffer, eine Prise Muskatnuss sowie Kreuzkümmel optional: etwas Sojacuisine Für den Teig alle Zutaten in einer Schüssel mit einander verkneten. Wenn ein kleiner Klumpen entstanden ist, kann man sich auf einer sauberen Arbeitsfläche nochmal richtig austoben und den Teig so gut kneten, bis eine glatte Kugel entsteht. Diese abgedeckt mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Für die Füllung die Knoblauchzehe klein schneiden/drücken und in etwas Olivenöl in einem Topf anrösten. Den Spinat dazu geben und bei geringer Hitze auftauen lassen. Die Paprikaschote in kleine Würfel schneiden und hinzufügen, sobald der Spinat komplett aufgetaut ist. Den Topf vom Herd nehmen. Die Kartoffeln schälen und genau wie den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden. Diese gemeinsam mit den Gewürzen unter den Spinat rühren. Den Teig nun aus dem Kühlschrank nehmen, halbieren und sehr dünn ausrollen. Davon jeweils ca. 10 x 10 cm große Quadrate abschneiden. Bleibt irgendwo ein Streifen übrig, kann man die Teigreste auch aneinander stückeln und durch Andrücken ganz einfach miteinander verbinden. In der Mitte der Quadrate 1 EL der Füllung platzieren, eine Ecke schnappen und diagonal über die Füllung zur anderen Ecke bringen und sie fest drücken. Es entsteht ein Dreieck. Nun die linke und die rechte Ecke auch in Richtung der schon geschlossenen Spitze hin festdrücken. So dass alles ein bisschen abgerundet wird. Wie die Teigtaschen im Endeffekt ausschauen, ist (für mich jedenfalls) zweitrangig. Wichtig ist, dass sie gut geschlossen sind. Sammelt die fertigen "Pitas" auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech. Wenn es voll ist, kommt es bei 200 °C ca. 20 Minuten in den Ofen. Nach 10 Minuten könnt ihr für eine schönere Optik noch etwas Sojacuisine auf die Oberseite der Teigtaschen streichen. Sobald sie goldbraun glänzen, sind sie fertig!

  • Haferbrei mit Rhabarber-Kompott (Porridge)

    In der Kita bin ich ja nicht für das Frühstück verantwortlich, aber da mache ich Haferbrei oder Porridge manchmal als Dessert, meistens mit einem saisonalen Kompott verfeinert. Ob ihr das Rezept nun als Dessert oder Frühstück zubereitet oder vielleicht morgens den Tag damit beginnt und die Reste als Dessert esst, das überlasse ich euch :) Zutaten für ca. 2 Personen (Frühstück) oder 4 Personen (Dessert): 100 g Haferflocken, Kleinblatt (bei Bedarf glutenfrei) 1 EL geschrotete Leinsamen 250 ml Wasser/Haferdrink 1 TL Zimt 1 reife Bananen Kompott: 1 Apfel 2 Stangen Rhabarber (ca. 200g) 1-2 EL Rohrohrzucker etwas Zimt 50 ml Wasser optional: ein paar Erdbeeren und grob gehackte Cashewkerne Für das Kompott den Apfel und den Rhabarber schälen und in kleine Stücke schneiden. Mit den restlichen Zutaten in einem Topf vermischen und auf kleiner Flamme erhitzen. So lange köcheln lassen, bis das Obst/Gemüse weich ist. Vom Herd nehmen und mit einer Gabel ein bisschen zerdrücken. Für den Haferbrei die Haferflocken und Leinsamen vermischen und mit Wasser und Zimt in einem Topf bedecken. Auf kleiner Flamme erhitzen. Sanft etwa 8 Minuten köcheln lassen, dabei immer wieder umrühren. Die Banane mit einer Gabel sehr gut zerdrücken, sodass ein schleimiger Brei entsteht. Diesen dann unter den weichen Haferbrei mischen und den Topf vom Herd nehmen. Den Brei in Gläser oder Frühstücksschalen verteilen, das Kompott darauf geben und mit Erdbeeren und Cashewkernen servieren. Lasst es euch schmecken! Tipp: Wenn gerade keine Rhabarber-Saison ist, könnt ihr auch ein Apfel- oder Birnenkompott zubereiten. Auch die Erdbeeren müsst ihr dann wohl mit Obst der Saison ersetzen.

  • Apfel-Birnen-Crumble

    Apfelstreuselkuchen ist ja einer meiner Lieblingskuchen. Aber wenn ich Lust auf eine schnelle Leckerei zum Kaffee habe, dann mach ich Apple-Crumble. Also, den Kuchen ohne Kuchenboden. Es schmeckt mindestens genauso köstlich und ich frage mich dann immer, wozu ich überhaupt den Aufwand betreibe, einen "ganzen" Kuchen zu fabrizieren, wenn es doch auch so einfach geht? Die Kinder lieben Apple-Crumble als Dessert auch sehr. Hier habe ich ein winterliches Rezept mit Äpfeln, Birnen und viel Zimt zubereitet. Aber das Obst kann je nach Saison variiert werden. Im Frühling eignen sich Rhabarber und Erdbeeren, im Sommer Aprikosen, Kirschen und andere Beeren und im Herbst zum Beispiel Pflaumen. Rosinen oder Nüsse runden das Ganze noch ab. Probiert einfach aus, was euch schmeck Für 4 Personen: 3 Äpfel (z.B. Boskop) 1 weiche Birnen 1 Hand voll grob gehackte Walnüsse 1-2 EL Wasser 1 TL Zimt Streusel: 80 g Vollkornmehl 50 g Kokosblütenzucker 20 g Mandeln, gemahlen 15 g feine Haferflocken 1 TL Zimt eine Prise Salz 55g kalte, gewürfelte Margarine 1-2 EL kaltes Wasser Für die Streusel alle Zutaten in einer Schüssel vermischen und mit den Knethaken des Rührgeräts verkneten. Es sollte ein bröckeliger Teig entstehen. Falls dieser zu trocken ist, noch etwas kaltes Wasser zufügen, falls zu feucht, noch etwas Mehl dazu geben. Den Teig ca. 1 Stunde im Kühlschrank oder bei Zeitnot 15 Minuten im Tiefkühlfach des Kühlschranks rasten lassen. Die Äpfel und Birnen bei Bedarf schälen (ich habe nur die Birne geschält), klein schneiden und mit den Walnuss-Stücken, dem Wasser und Zimt vermischen. Das Obstgemisch in eine befettete Auflaufform geben und die Streusel darüber bröseln. Tipp: Vegane Schlagsahne oder Vanillesauce passt hervorragend zu einem Crumble.

  • Quetschkartoffeln mit Leinöl-Kräuter-Dip

    Wenn es um saisonale Gerichte im Winter geht, dürfen diese Kartoffeln nicht fehlen! Gequetscht, mariniert und gebacken schmecken sie wirklich jedem Kind und ganz bestimmt auch den Erwachsenen. Mal ehrlich, die einfachsten Dinge sind doch ganz oft die besten. Für mich trifft das auf die Kartoffel und allem, was man daraus machen kann, auf jeden Fall zu. Kartoffeln sind bei 4°C und hoher Luftfeuchtigkeit lange lagerfähig. Sie sind reich an den Mineralstoffen Kalium, Magnesium und an Ballaststoffen. Der Energielieferant enthält aber kaum Fett, wodurch sich die Kartoffel sehr gut zum Abnehmen eignet. Hohe Nährstoffdichte, geringe Energiedichte. Aber das nur als Information am Rande. Ich habe übrigens noch einen Leinöl-Dip und Feldsalat zu den Quetschkartoffeln gemacht. Feldsalat ist auch eine Nährstoffbombe und wächst in der kalten Jahreszeit auf den Feldern hierzulande. Er enthält viel Eisen, Kalzium und Zink sowie B-Vitamine und Beta-Carotin. Der ideale Begleiter zum Winter-Gemüse. Zutaten für 2 Kleine und 2 Große: 1,2 - 1,4 Kartoffeln, vorwiegend fest kochend Marinade: 50 ml Olivenöl (extra nativ) 1 TL gemahlener Koriander sowie Bockshornkleesamen 1 TL Paprikapulver Rosmarin, klein gehackt oder getrocknet Leinöl-Quark: 250 g Sojaquark-Alternative ½ TL Jodsalz Schnittlauch 2 EL Leinöl Die Kartoffeln gut waschen und in ausreichend Wasser kochen. Währenddessen für die Marinade alle Zutaten in einer Schale verrühren. Wenn die Kartoffeln gar sind, das Wasser abgießen und die Kartoffeln auf einem Blech mit Backpapier platzieren. Mit einem flachen Gegenstand (z.B. breites Glas mit glatter Bodenfläche oder kleiner Teller bzw. kleines Schneidebrett) die heißen Kartoffeln quetschen bis sie ca. 1,5 cm hoch sind. Nun die Marinade mit einem Pinsel darauf verstreichen und das Blech bei 180°C in den Ofen schieben. So lange backen, bis die Kartoffeln knusprig goldgelb sind. In der Zwischenzeit den Quark mit allen Zutaten verrühren und zu den fertigen Kartoffeln servieren.

  • Bratreis mit Rührtofu à la Nasi Goreng

    Heute hab ich ein super Rezept für die Reste-Verwertung. Reisreste vom Vortag und Gemüse, das noch im Kühlschrank lagert können mit etwas Naturtofu und ein paar Gewürzen zu einem lecker deftigen Gericht à la Nasi Goreng verarbeitet werden. Wenn eure Kinder es nicht mögen, dass alles vermischt ist, dann bratet erst das Gemüse an, stellt es in einer Schüssel beiseite und gebt dann den Reis mit dem Rührtofu in die gleiche Pfanne. Serviert den "Eier-Reis" und das Gemüse einfach nebeneinander, so können sie raus picken, was sie mögen. Zutaten für 2 Kleine und 2 Große: etwas Olivenöl 1 Schalotte 3 Karotten, grob geraspelt 1 Paprikaschote 150/200 g TK-Erbsen 2 EL Sojasauce (bei Bedarf glutenfrei) 200 g Naturtofu 100 g Sojajoghurt, natur 1 TL Maisstärke 1 TL Kala namak (optional Jodsalz) 2 TL Currypulver oder 1/2 TL Kurkuma 1 Schüssel Basmatireis, gegart, ca. 500 g Kresse oder (TK-) Schnittlauch zum Untermischen Die Schalotte klein schneiden und in einer Pfanne in Olivenöl anrösten. Die geraspelten Möhren dazu geben. Ebenso die in kleine Würfel geschnittene Paprika, Sojasauce und etwas Wasser. Das Ganze kurz dünsten. In der Zwischenzeit den Tofu in einer Schüssel zerbröseln und mit Sojajoghurt, Maisstärke und den Gewürzen vermischen. Den Reis und die Rührtofu-Masse unter das Gemüse in der Pfanne mischen. Immer wieder umrühren und alles anbraten. Zum Schluss Kresse oder klein geschnittenen Schnittlauch dazu geben und die Pfanne vom Herd nehmen. Lasst euch dieses schnelle Reste-Essen schmecken!

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