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  • Hefekranz und Osterlämmchen

    Nicht nur zu Weihnachten, auch zu Ostern wird gebacken. Den klassischen Osterkranz kann man süß und herzhaft genießen, er schmeckt mit Marmelade genauso wie mit pikanten Aufstrichen. Das Lämmchen erinnert mich an Ostern in meiner Kindheit. Meine Oma hat uns stets mit der tierlieben Variante des Osterlammes versorgt und ich habe es geliebt. Da mir durch Zufall kürzlich so eine Form schier in die Hände fiel, habe ich natürlich gleich los gelegt und ein Zitronenkuchenrezept als Grundlage verwendet. Probiert es selbst ... Viel Spaß und schöne Osterfeiertage euch allen! Zutaten für 2 mittelgroße Kränze: 450 g Dinkelmehl 1050 1 Pkg. Trockenhefe 75 g Zucker (wer einen merklich süßen Kranz backen möchte, sollte mehr Zucker verwenden) etwas Vanille eine Prise Salz ein bisschen abgeriebene Zitronenschale 80 g vegane Margarine 240 ml Soja- oder Haferdrink Hafersahne zum Bepinseln 3-4 EL Mandelblättchen zum Bestreuen Mehl mit Hefe in einer Rührschüssel vermischen. Dann die anderen Zutaten bis auf Margarine und Soja-/Haferdrink darauf geben. Die Margarine in einem Topf bei geringer Hitze zerlassen. Dann mit der "Milch" aufgießen und soweit erhitzen, dass das Gemisch lauwarm ist. Ihr könnt es mit der Fingerspitze testen. Die Hälfte der Flüssigkeit über die trockenen Zutaten gießen und mit den Knethaken gut einrühren. Nach und nach den Rest der Flüssigkeit einkneten, so dass ein homogener Teig entsteht. Ihr könnt nun den Teig auch noch ein bisschen mit den Händen kneten und ihn danach mit einem Geschirrtuch abdecken, an einen warmen Ort stellen und mind. 1 h gehen lassen. Danach teilt ihr den Teig in 6 gleich große Teile und formt daraus lange (ca. 30 cm), dünne Würste so dick wie eine 1€-Münze im Durchmesser. Dann flechtet ihr 2 Zöpfe und formt daraus einen Kreis. Voilà, (fast) fertig ... Das Ganze wird jetzt noch mit Hafersahne bepinselt und mit Mandelblättchen bestreut und kommt bei 180° C solange in den Ofen, bis die Oberfläche goldgelb ist (ca. 30 Min). ... und die Zutaten für eine 0,8 l Lämmchen-Form: 150 g Dinkelmehl 1050 ½ TL Natron 2 gehäufte TL Backpulver 50 g gemahlene Mandeln 100 g Zucker etwas Vanille 75 g weiche Margarine oder Kokosfett 75 ml Haferdrink abgeriebene Schale von 1 Zitrone Saft von ½ Zitrone etwas weiche Margarine zum Einstreichen der Form 1 TL Mehl zum Bestreuen der Form für den Zuckerguss: 3-4 geh. EL Puderzucker ein Schuss Hafersahne (falls vorhanden) ein Spritzer Zitronensaft 1-2 EL Wasser Deko: 3-4 EL Kokosraspeln 2 Augen (z.B. Schokolade) Zuerst am besten die Margarine in einem Topf etwas erwärmen, so dass ihr die Lämmchenform mit flüssigem Fett einpinseln könnt. (Es muss aber für den Teig dann nicht alles flüssig sein). Dann bestäubt ihr die Form mit Mehl, am besten durch ein Sieb. Für den Teig alle Zutaten in einer Schüssel der Reihe nach mit einem Handrührgerät gut vermischen. Diesen dann in die auf den Kopf gestellte Lammform einfüllen. Kriegt keinen Schreck, wenn sie nicht ganz ausgefüllt ist, der Teig geht im Ofen genügend auf und wird sogar über den Rand der Form hoch kommen. Stellt die Form nun in den Ofen und backt das Lämmchen bei 200° C bis es oben fest und gebräunt ist. Macht am besten die Probe mit einem Spieß, wenn nichts mehr dran klebt, ist der Teig durch. Nun muss die Form erstmal auskühlen, bevor ihr sie öffnen und das Lamm verzieren könnt. Dafür rührt zuerst den Zuckerguss so an, dass er zähflüssig ist und gießt ihn vorsichtig mit einem großen Löffel über das Lamm. Danach streut ihr portionsweise Kokosraspeln darüber und klebt aus veganen Schokodrops die Augen auf. (Ich hatte keine zuhause, deshalb musste es dunkle Schokolade tun.) FROHE OSTERN!

  • "Arme Ritter" oder doch "Tote Piraten"?

    Vor ein paar Tagen fragte mich Clarinette, eines der großen Mädchen in der Kita, ob ich "toter Pirat" kenne. Hm, ich dachte an einen Charakter aus einem Kinderbuch bzw. einen Serienheld, den es in meiner Kindheit noch nicht gab. Also Kopfschütteln und Gegenfrage: Wer ist das? Clarinette erklärte daraufhin, das sei Brot, das man dann in so eine Sauce eintunkt und in der Pfanne brät. Aha, kam mir doch irgendwie bekannt vor, aber den Namen "Toter Pirat" hatte ich dafür noch nie gehört. Aber das heißt nichts, hat dieses Gericht doch unzählige Namen wie Arme Ritter, French Toast, auf Französisch übrigens Pain Perdu (verlorenes Brot), in Österreich Pofesen und irgendwo heißt es sicher auch Toter Pirat. Jedenfalls war Clarinette ganz angetan davon und bat mich, das doch mal zu machen. Da ich für diese Woche sowieso noch ein Dessert ausständig hatte, konnte ich ihr diesen Wunsch recht bald erfüllen. Und nicht nur sie war glücklich sondern auch der Rest der Rasselbande. Voilà, hier das Rezept, das ich verwendet habe ... Tote Piraten für eine 4-köpfige Familie: 8 Scheiben Vollkorntoast vegan (es geht aber auch jedes andere, vor allem auch älteres Brot) 1 reife Banane 200 ml Haferdrink 1 gehäufter EL Mehl 1 gehäufter EL Sojamehl 1 TL Rohrohrzucker 1/2 TL Zimt 1 Prise Salz Kokosöl ein paar Erdbeeren etwas Agavendicksaft sowie Vanille-Extrakt Die Toastscheiben diagonal durch schneiden. (Wenn man sie vorher toastet, ziehen sie die Marinade schneller auf. Die Banane schälen und in kleine Stücke brechen. In einer hohen Schüssel alle Zutaten bis auf das Kokosöl gut pürieren und ein bisschen quellen lassen. In der Zwischenzeit die Erdbeeren in kleine Würfel schneiden und mit Agavendicksaft und Vanille vermischen. Die dickflüssige Marinade in einen tiefen Teller füllen. Darin nun die Toast-Dreiecke (oder Brotscheiben) von beiden Seiten ziehen lassen. Bei Toast geht es wohl schneller, altes Brot könnt ihr ruhig 1-2 Minuten ziehen lassen. Am besten macht ihr mal die Probe, indem ihr das Brot etwas zusammen drückt. Wenn es die Flüssigkeit gut aufgesogen hat, könnt ihr die Scheiben wiederum von beiden Seiten in heißem Kokosöl goldbraun rausbacken. Die Toten Piraten nun mit den Erdbeeren garnieren, eventuell noch etwas Ahornsirup drüber gießen und genießen!

  • Kinder-Tiramisu mit Erdbeeren à la Jasmin Hekmati

    Unbezahlte Werbung aufgrund von Verlinkung Dieses tolle Rezept habe ich aus dem Buch "Das vegane Familien-Kochbuch" von Jasmin Hekmati. Bis auf die 8 Stunden Kühlzeit, die man einplanen sollte, ist es super schnell gemacht. Die Autorin meint, man kann es auch als Dessert in Gläsern zubereiten, was ich mir auch sehr hübsch und als Highlight jeder Sommer-Party vorstelle :) Erdbeeren sind übrigens Vitamin-C-Bomben. Man sollte sie aber unbedingt aus biologischer Landwirtschaft beziehen, da sie zu den Obst- und Gemüsesorten gehören, die durchschnittlich mehr Pestizide aufnehmen als andere. Ich habe zwei kleine Abweichungen an dem Rezept vorgenommen, die ich empfehlen kann. Anstatt der 500 g Sojajoghurt habe ich den veganen "Quark" von Provamel verwendet. Dieser ist ziemlich neu auf dem Markt und von der Konsistenz etwas fester als Joghurt. Dafür habe ich bei der Vanillecreme (die in einem extra Rezept erklärt wird) das Rapsöl weggelassen. Es heißt zwar immer Raps- oder Sonnenblumenöl sind neutral schmeckende Ölsorten. Aber das finde ich gar nicht und für mein Geschmacksempfinden passt Raps nicht so gut zu Erdbeeren. Aber entscheidet selbst! Ansonsten habe ich mich an das Rezept gehalten ... Sahnige Vanillecreme (400 g): 300 ml Sojamilch 2 EL Zitronensaft 4 gestrichene EL Vollrohrpuderzucker 1 TL gemahlene Vanille 1 Prise Jodsalz 2 geh. TL Johannisbrotkernmehl (16 g) (100 ml Rapsöl) Alle Zutaten bis auf das Öl in einen Rührbecher geben und mit einem Pürierstab sorgfältig aufmixen. (Dann weitermixen und dabei das Rapsöl in einem feinen Strahl dazugießen, bis die gewünschte Festigkeit erreicht ist.) Rezept für 12 Stück Tiramisu: ½ Bio-Zitrone 150 ml Agavendicksaft 500 g Sojajoghurt (oder veganen Quark) 1 TL gemahlene Vanille 2 gehäufte TL Johannisbrotkernmehl (16 g) 400 g sahnige Vanillecreme 750 g Erdbeeren (frisch oder TK) 12 Scheiben Vollkornzwieback (ca. 150 g) 1 TL Vollrohrpuderzucker zum Bestäuben 1 TL Kakaopulver zum Bestäuben Außerdem: Auflaufform ca. 20 x 30 cm Die Zitrone heiß abwaschen und abtrocknen. Die Schale dünn abreiben und die Frucht auspressen. Zitronenschale und -saft, 90 ml Agavendicksaft, Sojajoghurt (oder "Quark"), Vanille und Johannisbrotkernmehl mit dem Pürierstab verrühren, dann unter die Vanillecreme mixen. Die Creme bis zur Verwendung kühl stellen. Die Erdbeeren waschen und entkelchen. TK-Früchte antauen lassen. Die Hälfte der Erdbeeren mit dem restlichen Agavendicksaft und 100 ml Wasser pürieren. Die zweite Hälfte in kleine Würfel schneiden. In die Form nebeneinander 6 Zwiebäcke legen, die Hälfte des Erdbeerpürees darauf verteilen, mit der Hälfte der Erdbeerwürfel bestreuen und mit der Hälfte der Joghurtcreme bestreichen. Diesen Vorgang mit den restlichen Zwiebäcken und der zweiten Hälfte von Erdbeerpüree, Erdbeeren und Creme wiederholen. Das Tiramisu mindestens 8 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Vollrohrpuderzucker und Kakaopulver mischen und das Tiramisu vor dem Servieren damit bestäuben. Jetzt könnt ihr genießen!

  • Miso-Suppe mit Reisnudeln und Gemüse

    Unbezahlte Werbung aufgrund von Markennennung Diese wohlschmeckende Suppe stand letzten Montag auf dem Speiseplan. Ich hatte schon länger vor, hier ein Rezept mit Miso zu posten, da ich die Würzpaste gerne verwende, um Suppen zu veredeln. Für eine gute Miso-Suppe braucht es nicht viel - eine hochwertige Misopaste, Wasser und etwas Salz mit dem Lieblingsgemüse angereichert und schon darf man sich auf ein wunderbares Geschmackserlebnis freuen. Miso besteht aus Sojabohnen, Getreide wie Reis oder Gerste und Salz. Das Ganze fermentiert ein paar Jahre zu einer braunen Paste. Dabei entstehen Milchsäurebakterien und Enzyme, die sehr gesund für die Darmflora sind. Miso ist sehr bekömmlich. Nicht umsonst beginnt man den Tag in Japan traditionell mit einer Suppe. Die fermentierte Paste enthält sehr viel hochwertiges Eiweiß, also alle neun essentiellen Aminosäuren. Außerdem noch Eisen, B-Vitamine sowie Vitamin E. Wer es schafft, kann diese Suppe mit Stäbchen essen. Auf die Plätze, fertig, los! Zutaten für einen Familien-Suppentopf: 180 g Braune Reisnudeln (z. B. von Terra Sana) etwas Kokos- oder Sesamöl etwas Lauch ein kleines Stück Ingwer (optional auch Ingwer gemahlen) 2 mittelgroße Möhren 1 kleiner Brokkoli 1 l kochendes Wasser 1 Spitzpaprikaschote 1 Hand voll Sprossen nach Wahl 2 EL oder 12 cm Misopaste (ich verwende Ruschin Mugi Miso) + ½ l kochendes Wasser 1 TL Salz ½ TL gemahlener Koriander etwas Petersilie, klein geschnitten Wir beginnen mit der Suppe. Dafür den Lauch in Ringe und das Ingwerstück in kleine Würfel schneiden und in einem Topf in etwas Öl anrösten. Die Möhren schälen und in ganz dünne ca. 4 cm lange Streifen schneiden. Diese zu Lauch und Ingwer geben. Den Brokkoli waschen, in kleine Röschen teilen und ebenfalls in den Topf werfen. Mit 1l kochendem Wasser aufgießen und bei kleiner Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen. Paprika in Ringe/Streifen schneiden und gemeinsam mit den Sprossen hinzufügen. Die Misopaste in 0,5 l kochendem Wasser auflösen und in den Suppentopf einrühren. Mit den Gewürzen abschmecken, Petersilie zufügen und vom Herd nehmen. Nun die Reisbandnudeln in einem extra Topf mit kochendem Wasser ein paar Minuten garen, bis sie bissfest sind. Die Nudeln in ein Sieb kippen, auf Teller verteilen und mit Misosuppe übergießen. Fertig ist die leckere Mahlzeit! Tipp: Dazu passt, wie ich finde, sehr gut das "Japanische Bratfilet" von Taifun (das ist keine Werbung sondern meine eigene Meinung). Tipp 2: Eine Misopackung hält ewig. Wenn ihr aber das Gefühl habt, ihr wollt erstmal ausprobieren, gibt es auch Miso-Brühwürfel im Naturkosthandel von "Arche" zum Beispiel.

  • Bärlauch-Baguette und -Hummus Frankreich, ich komme!

    Unbezahlte Werbung aufgrund von Blogverlinkung Aufmerksame Leser meines Blogs wissen vielleicht, dass mich mit Frankreich zumindest meine Arbeit in einer deutsch-französischen Kita verbindet. Ich bin fünf Tage die Woche umgeben vom charmanten Akzent meiner Kollegen, wenn sie deutsch sprechen, beziehungsweise einem wohlklingenden Wortfluss, dessen Sinn sich mir nur teilweise erschließt, wenn sie oder die Kinder französisch sprechen. Um Land, Leute und Sprache nun endlich mal ein bisschen besser kennen zu lernen, werden die Kinder in den nächsten Wochen kulinarisch von Eltern und Catering versorgt und ich tue endlich das, wonach ich mich schon lange sehne. Wandern, weit wandern in Südfrankreich. Ob es da immer so gut mit der pflanzlichen Ernährung klappt, das wird sich zeigen. Sicher ist, dass ich das ein oder andere Baguette verzehren werde. Wenn ihr euch mit mir darauf einstimmen wollt, dann hab ich hier ein leckeres und schnelles Rezept für euch abgekupfert von "Herr Grün kocht" und passend zur Jahreszeit verfeinert mit Bärlauch. Dazu gibt es noch Bärlauch-Hummus. Très delicieux! Rezept für 1 Baguette: 125 g Dinkelmehl 630 125 g Weizenmehl 550 7 g Sauerteig-Extrakt (z.B. von Alnatura) 170 ml lauwarmes Wasser 1 TL Salz ½ TL Zucker nach Geschmack einige Blätter Bärlauch, in feine Streifen geschnitten Leider habe ich kein Baguette-Blech wie Herr Grün es verwendet. Aber wenn ihr eins habt, dann könnt ihr es schon mal bereit stellen. Für den Bärlauch-Hummus: 1 Glas Kichererbsen, 230 g abgetropft 2 EL Olivenöl 1 TL Tahin Saft von ½ Zitrone je ½ TL Salz sowie gemahlener Koriander nach Geschmack einige Blätter Bärlauch, in feine Streifen geschnitten Wir beginnen mit dem Baguette! Mehl, Sauerteig-Extrakt, Salz und Zucker miteinander in einer Schüssel gut vermischen. Die Hefe ins warme Wasser zerbröckeln und mit einem Löffel umrühren. Ein paar Minuten stehen lassen und dann zur Mehlmischung hinzugeben. Alles mit einem Löffel vermischen. Dann mit der Hand auf eine bemehlte Fläche legen und ca. 5 Minuten gut durchkneten. Wenn der Teig zu trocken ist, etwas Wasser zufügen. Ist er zu feucht, noch etwas Mehl hinein kneten. Dann darf der Teig zugedeckt an einem warmen Ort mindestens eine Stunde ruhen. Nach der Gehzeit werden die Bärlauchstreifen durch nochmaliges Kneten in den Teig eingearbeitet. Das Ganze nun durch mehrmaliges von oben und unten Zusammenklappen und -drücken sowie Ausrollen in die typische Baguettefrom bringen und in das Baguetteblech legen bzw. auf ein Blech mit Backpapier (wenn wie bei mir kein Baguetteblech vorhanden ist). Ein bisschen Mehl drüber stäuben, mit einem Tuch bedecken und noch einmal 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Herr Grün rät, den Ofen auf 230° C (Umluft) vorzuheizen und eine Schale mit Wasser unten in den Ofen zu stellen. Ich habe einen Gasofen und habe ihn relativ heiß eingestellt. Wer mit Gas bäckt, weiß, wie knifflig es ist, das Backwerk von unten nicht zu verbrennen, wenn man viel Hitze braucht. Also, geht nach eurer Erfahrung vor! Das Baguette noch ein paar mal mit dem Messer einschneiden. Dann das Blech auf der mittleren Schiene in den Ofen schieben und ca. 15 Minuten backen bis es eine schöne Farbe hat. (Aufgrund der Tatsache, dass ich die Hitze dann auch wieder runter fahren musste, ist mein Baguette leider nicht so schön gebräunt wie das von Herrn Grün. Es hat aber trotzdem eine knackige Hülle und einen weichen Kern. C'est la vie! Während das Baguette nun auskühlt, könnt ihr für den Hummus alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut miteinander pürieren. Das war's schon. Voilà, fertig ist das Oster-Frühstück!

  • Spargel-Basilikum-Pfannkuchen mit Senfsauce

    Endlich gibt es wieder Spargel aus der Region. Leider sind nicht aller Kinder Spargel-Fans. Aber diese Pfannkuchen-Wraps sind echt lecker und könnten auch kleine Banausen umstimmen. Greift also zu und probiert es aus! Spargel besteht zu 93 % aus Wasser, enthält aber doch viele Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium, Phosphor und Kalzium. Der namengebende Eiweißbaustein Aspargin regt die Nierentätigkeit an. Somit wirkt Spargel entwässernd und entgiftend. Wenn man jedoch an Nierensteinen oder zu hohen Harnsäurewerten leidet, sollte man keinen Spargel essen! Da es endlich richtig warm ist, habe ich zu den Pfannkuchen einen erfrischenden Salat mit Melonenstücken gemacht. Eine tolle Kombi ... Zutaten für 10 Pfannkuchen-Wraps: 220 g Dinkelmehl 1050 15 g Dinkelgrieß ½ TL Natron je ½ TL Salz und gemahlenen Koriander 250 ml Sojadrink 250 ml Mineralwasser mit Sprudel Blätter von 1 Topf Basilikum, in dünne Streifen geschnitten außerdem ca. 1 - 1,2 kg frischen Spargel und Bratöl Sauce: 300 g Sojajoghurt Natur 3 TL Senf (mittelscharf oder süß je nach Vorliebe) je ½ TL Salz und gemahlenen Koriander je eine Prise Muskatnuss gerieben und Zimt Für die Pfannkuchen Mehl, Grieß, Natron und Gewürze in einer Rührschüssel vermengen. Sojadrink und Mineralwasser abwechselnd dazu gießen und mit einem Handrührgerät sehr gut vermixen. Zum Schluss die Basilikumstreifen einrühren und den Teig 15 Min. quellen lassen. Währenddessen den Spargel schälen und die Enden weg schneiden. In genügend Wasser ca. 10 Min. kochen bis er weich ist. Das Wasser abgießen - wer mag, kann es trinken. Der Spargelsud ist sehr gesund und schwemmt Giftstoffe aus den Nieren. Für die Senf-Joghurt-Sauce alle Zutaten vermischen Nun in einer Pfanne bei großer Hitze die Pfannkuchen in Bratöl heraus backen. Die erste Seite kann ruhig etwas blass sein. Auf diese streicht ihr dann, wenn der Pfannkuchen fertig ist, mittig einen Streifen von der Sauce, legt 2-4 Spargelstangen darauf und schlagt die Seiten darüber. Der Teig ist durch den Grieß etwas fester und passt gut für herzhafte Pfannkuchen, finde ich. So weichen sie nicht so schnell auf. Na dann, genießt die Spargelzeit! Zubereitungszeit: ca. 45 Min.

  • Marillen-Streuselkuchen mit Hirseflocken

    In meiner Kindheit standen im Garten meiner Eltern noch mehr Obstbäume als heute. Mein absoluter Favorit darunter war der Marillenbaum. Denn er trug immer so viele Früchte, dass meine Mutter gar nicht mehr hinter her kam mit Marmelade oder Marillenknödel kochen und Kuchen backen. Einige der in Deutschland Aprikosen genannten Steinfrüchte wurden halbiert, entsteint und eingefroren. So kamen wir auch in den marillenlosen Jahreszeiten in den Genuss eines fruchtigen Kuchens wie diesem hier. Das kleine Obst enthält übrigens sehr viele Vitamine, darunter Provitamin A (das auch in Karotten steckt), B-Vitamine und Vitamin C. Die getrocknete Variante liefert sogar noch mehr davon und zudem noch eine Menge Folsäure und Eisen. Wer jetzt denkt: Na toll, ich aber keinen Baum im Garten stehen, was mach ich denn jetzt? - den kann ich beruhigen. Mittlerweile kann ich auch nicht mehr auf diesen Luxus zurück greifen. Aber auch die Früchte aus dem Bioladen eignen sich wunderbar zum Backen. Also los, besorgt euch welche - jetzt haben sie Saison! Zutaten für eine Tarte-Form (wenn ihr ein Blech macht, multipliziert mit 1,75 - also nehmt 3 Viertel mehr): Streusel: 120 g Mehl Type 1050 60 g gemahlene Mandeln 75 g Rohrohrzucker (z.B. Mascobado) 80 g weiche vegane Margarine etwas Vanillemark Rührteig: 130 g Vollkornmehl 100 g Hirseflocken 1 Packung Backpulver 80 g Rohrohrzucker (Mascobado) 1 Prise Vanillepulver 1 Prise Salz 130 g weiche Margarine 180 g Sojajoghurt natur und natürlich ca. 700 g Marillen/Aprikosen sowie ein bisschen Puderzucker Startet zunächst mit dem Streuselteig. Dafür Mehl, Mandeln und Zucker sowie Vanille gut in einer Schüssel vermischen. Die weiche Butter dazu geben und alles durchkneten. Den Teig ein bisschen durch die Finger bröseln lassen und ab mit den Streuseln in den Kühlschrank! Dort dürfen sie mind. 1 h ruhen. Für den Rührteig alle Zutaten bis zum Salz der Reihe nach in einer Schüssel vermischen. Margarine und Sojajoghurt mit einem Handrührgerät dazu mixen. Schon ist der Teig fertig und kann in eine eingefettete Backform (z. B. für Tartes) oder auf ein Blech gestrichen werden. Die Marillen halbieren und den Stein entfernen, die Hälften mit der Schnittfläche nach oben gleichmäßig auf dem Teig verteilen - ruhig ein bisschen rein drücken. Nun kommen die Streusel zum Einsatz. Diese einfach über den Kuchen streuen und die Form bei 180 °C ca. 30 Minuten in den Ofen schieben. Die Streusel sollten leicht dunklere Farbe kriegen. Leider sollte der Kuchen dann noch etwas auskühlen, also Geduld, Geduld! Aber das Warten lohnt sich ... wenn ihr wollt, streut noch Puderzucker drauf, bevor ihr das erste Stück vernascht. Lasst es euch schmecken!

  • Frittaten- oder Flädle-Suppe

    Immer wieder werde ich gefragt, wie ich denn vegane Pfannkuchen machen würde. Ganz einfach, sage ich dann, Eier brauche ich dafür keine und Milch kann ich ersetzen. Heute stelle ich euch eine herzhafte Variante vor, die genauso wie die süße funktioniert. Tauscht einfach Salz, Koriander und Schnittlauch gegen etwas Zucker oder lasst die Zutaten ganz weg und schon habt ihr die Grundlage für den Klassiker. Diese Suppe war letzte Woche übrigens der Geburtstagswunsch einer kleinen Feinschmeckerin mit Wurzeln im Süden. Da ich ja selbst aus Österreich stamme, kenne ich sie als Frittaten-Suppe, im Schwäbischen heißt sie Flädle-Supp. Alle Kinder waren ganz begeistert, daher die Idee, das Rezept auf dem Blog zu veröffentlichen. Voilà, ab heute gibt es keinen Grund mehr für tierische Zutaten in euren Pfannkuchen... Rezept für 12 Frittaten/Pfannkuchen: 280 g Mehl 1050 1/3 TL Natron 1 TL Salz etwas gemahlener Koriander 350 ml Haferdrink 350 ml Sprudelwasser Oliven- oder Rapsöl zum Rausbacken (sollte bis 180°C erhitzbar sein) Für die Brühe: etwas Olivenöl 1 Knoblauchzehe 1/2 Staude Stangensellerie 5 mittelgroße Möhren 1,3 l Wasser 1 EL Gemüsebrühe 1-2 TL Salz etwas geriebene Muskatnuss 300 g Erbsen Für den Frittatenteig die festen Zutaten miteinander in einer Schüssel vermischen. Mit einem Handmixer abwechselnd Sprudelwasser und Haferdrink einrühren und alles gut vermixen. Diesen Teig ein paar Minuten quellen lassen. Für die Brühe etwas Öl in einem Topf erhitzen, eine Knoblauchzehe ganz klein schneiden und darin anrösten. Den Stangensellerie in 3 mm dünne Scheiben schneiden (Blätter noch nicht) und in den Topf geben. Die Möhren schälen und ebenso verfahren wie mit dem Sellerie. Das Ganze dann mit kochendem Wasser aufgießen und bei kleiner Hitze köcheln lassen. Nach 10 Minuten Gemüsebrühe, Salz und Muskatnuss hinzufügen. Die Blätter des Stangensellerie in dünne Streifen schneiden und mit den Erbsen in die Brühe geben. Wenn die Möhren gar sind, den Topf vom Herd nehmen und die Brühe noch ein bisschen auskühlen lassen. Die Frittaten nun wie Pfannkuchen der Reihe nach in einer Pfanne mit etwas erhitztem Öl goldbraun heraus backen, einrollen und in 5 mm dünne Streifen schneiden. Diese auf einem tiefen Teller platzieren und mit der Brühe übergießen. Guten Appetit!

  • Pasta mit Kürbis-Cashew-Pesto

    Fakt 1: Kinder lieben Nudeln. Fakt 2: Kinder lieben nicht alle Nudelsaucen. Fakt 3: Diese hier lieben sie sehr. Ich bin sehr bemüht, den Speiseplan in der Kita abwechslungsreich zu gestalten. Auch wenn die Kinder sicher zwei/dreimal die Woche Nudeln mit Tomatensauce essen könnten, gibt es bei mir meist nur einmal wöchentlich ein Pastagericht und das in unterschiedlichsten Varianten. Ich muss gestehen, auch aus Eigennutz, weil es mir schlicht zu langweilig wäre, immer das gleiche zu kochen. Kombiniere ich Nudeln mit Gemüse, gibt es häufig ein paar Kinder, denen das nicht so gut gefällt. Aber mit diesem Pesto habe ich voll ins Schwarze getroffen. Sogar mein Kollege, der kein großer Kürbis-Fan ist, war begeistert. Kürbis liefert wie die Karotte viele Beta-Carotine - das sieht man schon an der Farbe. Werden sie im Körper in Vitamin A umgewandelt, stärken sie das Sehvermögen und lassen Haut und Haare strahlen. Aber sie schützen unsere Zellen auch vor Angreifern aus der Umwelt. Kürbisse enthalten auch eine Menge Mineralstoffe, vor allem Kalium, und Ballaststoffe. Also, wenn auch ihr mal wieder was anderes zur Pasta probieren wollt, legt los! Zutaten für 2 Kleine und 2 Große: 400-500 g Vollkorn Penne (alternativ glutenfreie Pasta) Pesto: Olivenöl 2 Knoblauchzehen 1 kleiner oder ½ größerer Hokkaido-Kürbis 2 EL Tomatenmark 1 Hand voll Cashewkerne etwas abgezupfter Thymian 1 TL Salz 1 TL Hefeflocken (auf Basis von Melasse glutenfrei) 1 TL gemahlener Koriander etwas gemahlener Kreuzkümmel 1 Prise Piment Topping: etwas Sesam, im Mörser zerrieben Die Nudeln garen. In der Zwischenzeit die Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden und in hoch erhitzbarem Öl anrösten. Den Kürbis gut waschen, teilen, entkernen und in 1-2 cm große Würfel schneiden. Diese in den Topf zum Knoblauch geben, mit 200 ml Wasser aufgießen und dünsten lassen. Nach 10 Minuten müssten die Kürbisstücke weich sein. Tomatenmark, Cashewkerne und Thymian hinzufügen. Den Topf vom Herd nehmen und alles pürieren und die Gewürze einrühren. Wenn die Penne fertig ist, zusammen mit dem Pesto servieren. Als Topping gibt zerriebener Sesam ein ganz besonderes Aroma. Schnell und einfach - lasst es euch schmecken! Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten

  • Karottenkuchen mit Cashew-Crème zum Blog-Geburtstag

    Schon wieder ist ein Jahr rum und mein Blog feiert den 3. Geburtstag - wer feiert mit? Anzubieten hätte ich hier einen saftigen, nussigen und zimtigen Karottenkuchen. Zutaten für eine Springform Ø 26 cm: 225 g Mehl 2/3 Packung Backpulver 1 TL Natron 120 g Haselnüsse gemahlen 2 TL Zimt gemahlen etwas Salz und Vanillepulver 100 g Rohrohrzucker 40 ml Dattelsirup 180 g Sojajoghurt Natur 80 g Kokosöl (erhitzt und flüssig) 250 g Karotten ohne Schale und Enden (mit sind es ca. 300 g) 40 g grob zerkleinerte Walnüsse Für die Cashewcrème: 220 - 250 g Cashewkerne (je nachdem wie leicht oder massiv die Crème werden soll - ich fand 250 g dann doch ein bisschen zu viel) 5 EL Rohrohrzucker 200 g Sojajoghurt Natur Saft von 1/2 Zitrone 2 EL Kokosöl etwas Vanillepulver sowie Abrieb der Zitronenschale zum Verzieren: ein Stück Karotte, ein paar Minzblätter Für den Kuchenboden alle festen Zutaten in einer Schüssel vermischen. Danach Dattelsirup und Sojajoghurt mit einem Handmixer unterrühren, ebenso das Kokosöl. Die Karotten schälen, fein raspeln und gemeinsam mit den Walnussstücken zum Schluss in die Teigmasse mixen. Eins Springform mit Kokosöl einpinseln und den Teig hinein füllen. Den Kuchen nun bei 180° C etwa 40 Minuten backen bis er fest ist und bei der Stichprobe mit einem Spieß nichts mehr dran kleben bleibt. Nun also aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Für die Crème die Cashewkerne etwa 2 Stunden in Wasser einweichen. Danach alles mit einem Stab- oder Standmixer so gut mixen, so dass die Masse schön cremig und frei von Stückchen ist. Diese Crème auf den abgekühlten Kuchen streichen und nach Lust noch mit Karottenschnitzern und Minzblättern verzieren. Das Ganze vor dem Servieren ca. 1 h in den Kühlschrank stellen. Guten Appetit!

  • Rhabarber- und Erdbeerknödel mit "Topfen"-Teig, vegan

    Meine absolute Lieblingsspeise als Kind waren hausgemachte Marillenknödel (zu deutsch Aprikosen...). In Österreich ist es ja üblich Mehl- oder Süßspeisen als Hauptmahlzeit zu essen. Da ich nun schon über 10 Jahre im Nachbarland lebe, kommt mir das mittlerweile auch ein bisschen komisch vor. Aber diese süßen Obstknödel sind es wirklich wert, auf Herzhaftes zu verzichten, um richtig zuschlagen zu können. Marillen, Zwetschken oder Erdbeeren sind eine recht gebräuchliche Füllung. Passend zur Saison habe ich's mal mit Rhabarber probiert und finde es ganz toll. Genießt die Pfingstfeiertage! Zutaten für 12 Knödel: Teig 200 g Quark-Alternative (ich verwende Provamel) 150 g Dinkelmehl 1050 110 g Dinkelgrieß 1 EL Maisstärke 25 g vegane Margarine (auch hier die von Provamel) 1 EL Rohrohrzucker etwas Salz + Mehl für die Arbeitsfläche und etwas Mehl auf einem kleinen flachen Teller Füllung entweder 1 Stange Rhabarber (ca. 140 g), 1 EL Rohrohrzucker und etwas Mark aus der Vanilleschote oder 12 mittelgroße Erdbeeren Brösel 2 EL Kokosöl 100 g Semmelbrösel (Dinkel- oder Weizen) 1 EL Rohrohrzucker Puderzucker zum Bestreuen Für den Teig alle Zutaten der Reihe nach in eine Schüssel geben und verkneten. Den Teig mit einer Frischhaltefolie bedecken und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Falls ihr Rhabarberknödel machen möchtet, bereitet gleich die Füllung vor. Die Rhabarberstange waschen und in 1,5 cm große Stücke schneiden. Diese mit 1 EL Wasser sowie Rohrohrzucker in einem Topf auf kleiner Flamme ca. 5-8 Minuten dünsten. Die Rhabarberstücke sollten nicht gar gekocht werden und zerfallen, sondern nur ein bisschen weicher in ihrer Konsistenz werden. Dann nehmt den Topf vom Herd und lasst den Rhabarber auskühlen. Falls ihr Erdbeerknödel machen wollt, könnt ihr nun die Erdbeeren waschen und vom Blattansatz befreien. Nach der Ruhezeit streut ihr etwas Mehl auf die Arbeitsfläche, gebt den Teig darauf und formt daraus eine kleine Rolle. Diese in 12 gleich große Scheiben schneiden. Jeweils eine Scheibe in ein bisschen Mehl wenden und in einer Hand mit den Daumen so flach drücken, dass ihr eine Erdbeere mit dem Teig ummanteln könnt. Legt die Erdbeere oder 1-2 Stück Rhabarber in die Mitte des Teigs und umschließt die Fruchtstücke nun von allen Seiten. Drückt die Teigränder gut zusammen und rollt den Knödel erst vorsichtig zwischen euren Händen, so dass er schön rund wird und dann nochmal auf dem kleinen Teller mit Mehl. Dann kommt der nächste Knödel dran! Bringt jetzt schon mal in einer Pfanne das Kokosöl zum schmelzen und streut die Semmelbrösel hinein. Nach kurzer Zeit umrühren und den Zucker darüber streuen. Werden die Brösel langsam braun, macht die Hitze aus. Die Knödel müssen so lange im siedenden Wasser garen, bis sie an der Oberfläche schwimmen (ca. 5-8 Minuten). Dann holt sie aus dem Wasser und wendet sie direkt in der Pfanne mit den Bröseln. So könnt ihr die Knödel dann auch servieren. Ein bisschen Puderzucker drauf und fertig ist das Festmahl. Lasst es euch schmecken!

  • Nusskranz und Himbeerknoten

    Dieses Jahr wollte ich für Ostern einen gefüllten Nusskranz zubereiten. Da die Kita allerdings gerade aufgrund von Anti-Corona-Maßnahmen geschlossen ist, gibt es ihn eben zuhause. Mmm, ein Genuss für Gaumen und Auge! Das Ganze habe ich für diesen Post noch ein bisschen abgewandelt und als Himbeerknoten gestaltet - perfekt für den Osterbrunch im kleinen Kreis! Die Nussfüllung lässt sich verschieden abwandeln, je nach Vorliebe kann man gemahlene Haselnüsse oder Mandeln verwenden und mit Kakao oder Zimt entsprechend kombinieren. Das Fest kann kommen - Frohe Ostern euch allen! Zutaten für einen mittelgroßen Kranz/5 Knoten: Teig: 300 g Dinkelmehl 1050 30 g Zucker 1 Prise Salz 200 ml Sojadrink oder andere Milchalternativen etwas weniger als 1/2 frischer Hefewürfel 30 g weiche Margarine Nussfüllung: 150 g gemahlene Nüsse/Mandeln 2-3 EL Rohrohrzucker etwas abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone 100 ml Reisdrink oder andere Milchalternativen etwas Vanille, Zimt oder Kakao (nach Geschmack) Himbeerfüllung: 100 g TK-Himbeeren 1 EL Wasser 80 g gemahlene Nüsse/Mandeln etwas abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone 2-3 EL Rohrohrzucker etwas Vanille Zitronenguss: 2-3 EL Puderzucker etwas Saft einer Zitrone Für den Teig das Mehl in eine Schüssel geben und mit Zucker und Salz vermischen. Die Milchalternative lauwarm erwärmen (Vorsicht nicht zu heiß!) und die frische Hefe darin verrühren bis sie sich auflöst. Die Flüssigkeit nun mit dem Mehl und der weichen Margarine mithilfe eines  Handrührgeräts verkneten (Knethaken), bis ein homogener Teig entsteht. Er sollte sich langsam vom Schüsselrand ablösen. Wenn er noch sehr klebt, etwas mehr Mehl einrühren. Diesen Teig stellt ihr mit einem Geschirrtuch bedeckt mind. 1 Stunde an einen warmen Ort und lasst ihn gehen. Für die Nussfüllung alle Zutaten vermischen. Für die Himbeerfüllung die Himbeeren in einen Topf geben, mit dem Wasser leicht erwärmen und pürieren. Die übrigen Zutaten unterrühren. Für den Hefekranz rollt ihr nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem Teigroller zu einem immer größer werdenden Rechteck aus. Zieht ihn auf ein bemehltes Backpapier und rollt so lange aus bis knapp die ganze Fläche bedeckt ist. Fangt nun von oben an die Füllung auf den Teig zu streichen, lasst rundherum 1 cm frei, am unteren Rand ca. 5 cm. Rollt mithilfe des Backpapiers den bestrichenen Teig auf, das letzte Stück klappt ihr über die Rolle und drückt es fest. Nun schneidet beginnend in der Mitte der Rolle diese längs in zwei Hälften. Dreht diese Hälften so, dass die Schnittkante oben ist und legt immer eine über die andere. Die Enden drückt ihr aufeinander, so dass sie verkleben. Schneidet nun wiederum von der Mitte den anderen Teil ebenfalls in zwei Hälften und legt auch diese übereinander. Für die Kranzform müsst ihr das Ganze in eine Rundung bringen. Drückt die Enden schön zusammen und fertig ist der Kranz. Die kleineren Himbeerknoten bereitet ihr genauso zu - nur, dass ihr dafür etwa ein Fünftel des Hefeteigs verwendet (ca. so groß wie eine Kiwi). Der Nusskranz wird bei 180° C ca. 30 Minuten gebacken. Die Himbeerknoten brauchen nicht ganz so lange. Wenn der Teig leicht gebräunt ist, ist er fertig. Wer mag, träufelt noch Zuckerguss über das Backwerk. Dafür den Puderzucker in eine kleine Schüssel sieben und ein paar Spritzer Zitronensaft hineinrühren, solange bis sich der zähe Guss gebildet hat. Mit diesem könnt ihr jetzt den Nusskranz oder die Himbeerknoten verzieren. Und dann lasst es euch schmecken! Frohe Ostern und bleibt gesund!

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