Suchergebnisse
156 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche
- Bratreis mit Aprikosen, Kichererbsen und Minz-Dip
Wenn der Hunger schon groß oder die Zeit zum Kochen gering ist, dann gibt es bei mir zuhause meistens eines der einfachsten, schnellsten und leckersten Gerichte, die ich kenne. Und zwar ist das Basmatireis mit geraspelten Karotten- und Zucchinistreifen, die in Sojasauce angebraten werden. Das kann man natürlich ein bisschen aufpeppen und variieren, zum Beispiel mit Paprikastreifen und gehackten Erdnüssen. Oder so wie ich es für die Kita kürzlich gekocht habe: mit getrockneten Aprikosen und Kichererbsen, das Ganze leicht arabisch gewürzt. Dazu gab es noch einen Dip mit frischer Minze. - Es hat den Kindern genau so gut geschmeckt wie mir. Getrocknete Aprikosen sind übrigens ein guter Süßigkeitenersatz - auch für Kinder. Durch das Trocknen verlieren sie an Volumen, nicht aber an Mineralstoffen. Vor allem Kalium, Kalzium, Phosphor und Eisen sind in diesen Trockenfrüchten enthalten. Zutaten für 2 Kleine und 2 Große: 1 ½ - 2 Tassen Basmatireis (nach Erfahrung) Sesamöl etwas Lauch 1 kleine Knoblauchzehe 3-4 Karotten (etwa 450 g) 1 mittelgroße Zucchini (etwa 300 g) 3 EL Shoyu-Sojasauce (alternativ glutenfrei) 2 EL Hafercuisine (alternativ einfach Wasser) ½ TL Salz 1 TL gemahlener Koriander ½ TL gemahlener Kreuzkümmel etwas Kurkuma, abgeriebene Muskatnuss und Zimt 5 getrocknete Aprikosen ½ Dose/Glas gegarte Kichererbsen Für den Dip: 250 g Sojajoghurt Natur 1 Messerspitze Salz 1 Spritzer Zitronensaft ev. auch 1 Spritzer Agavendicksaft ein paar Minzblätter, klein gehackt Den Reis laut Packungsanleitung garen. In der Zwischenzeit Karotten und Zucchini grob raspeln. Ein Stück Lauch in dünne Ringe schneiden und in Sesamöl (oder einem anderen hoch erhitzbaren Öl) anrösten. Wenn ihr eine große Pfanne oder einen Wok habt, macht es darin. Wenn die Pfanne für das Gemüse und den Reis zu klein sein wird, (es kommt später alles zusammen) nehmt erstmal einen Topf. Zum Lauch kommen die Karotten- und Zucchiniraspel und werden mit Sojasauce und Hafercuisine/Wasser ein paar Minuten gedünstet bis alles weich ist. Die Gewürze zufügen und den Topf vom Herd nehmen. Die Aprikosen in sehr kleine Würfelchen schneiden und mit den Kichererbsen unter das gedünstete Gemüse mischen. Wenn der Reis fertig ist, nehmt eine Pfanne und gebt nochmal ein bisschen Öl hinein. Nun die Hälfte des Gemüses und die Hälfte vom Reis miteinander in der Pfanne anbraten und dabei durchmischen. (Die zweite Hälfte könnt ihr ja anbraten, sobald die erste Ladung auf den Tellern ist). Für den Dip ganz einfach alle Zutaten miteinander verrühren. Bon appétit!
- Hirse mit Sojahack und Gemüse
Hirse ist eine sehr gute Alternative zu Reis. Sie birgt soviele wertvolle Nährstoffe, dass wir ruhig öfters darauf zurück greifen sollten. In der Kita mache ich oft herzhafte Aufläufe damit. Die letzte Kombination, die sehr gut ankam, war ein Auflauf mit Sojahack, Brokkoli und Tomaten. Den Teil mit der Auflaufform kann man sich aber sparen und das Gemüse einfach so zur Hirse servieren. Hirse eignet sich auch wunderbar für kleine Kinder, da sie eine fast breiige Konsistenz hat, wenn sie gar ist. Sie enthält neben Eisen, das wichtig für die Blutbildung und Sauerstoffversorgung ist, Calcium, Magnesium sowie viele Vitamine. Die kleinen Körner tragen auch zur Schönheit bei. Kieselsäure und Fluor stärken Nägel, Knochen und Zähne und die Vitamine sorgen für glatte Haut und glänzendes Haar. Gründe genug, um das goldene Korn öfters auf den Tisch zu bringen, was meint ihr? Zutaten für 2 kleine und 2 große Personen: ca. 250 g Hirse 1 TL Salz, gemahlener Koriander und Kräuter der Provence 2 mittelgroße Möhren 1 mittelgroßer Brokkolikopf 1 Knoblauchzehe etwas Öl 50 g Sojahackschnetzel 3 EL Tomatenmark 1 EL Sojasauce (Shoyu oder glutenfreie Sojasauce) je 1 TL Salz, gemahlener Koriander sowie Thymian je 1 Prise Piment (oder Muskat), gemahlener Kreuzkümmel 10 Cocktailtomaten, geviertelt Mandelblättchen Vorbereitungen: 0,5 l Wasser im Wasserkocher erhitzen Möhren mit dem Messer in schmale Spalten hobeln Brokkoli waschen und in Röschen teilen Die Hirse laut Packungsanleitung mit den Gewürzen garen. In der Zwischenzeit die Knoblauchzehe in einem Topf mit Öl pressen und anrösten. Die Möhrenschnitze zufügen und etwas von dem heißen Wasser drüber gießen und bei mittlerer Hitze dünsten lassen. Nach 5 Minuten das Sojahackschnetzel, Tomatenmark und Sojasauce zufügen. Mit dem Rest vom Wasser aufgießen und die Gewürze einrühren. Nach weiteren 5 Minuten die Brokkoli-Röschen in den Topf geben und weiter köcheln lassen. Wieder 5 Minuten später die Cocktailtomaten hinzu fügen und auf kleine Flamme drehen. Nach ein paar Minuten, wenn der Brokkoli die gewünschte Bissfestigkeit bzw. Weichheit erreicht hat, den Topf vom Herd nehmen. Hirse und Gemüse auf dem Teller anrichten und mit Mandelblättchen bestreuen. Guten Appetit!
- Kidneybohnen-Bratlinge mit Tomaten-Salsa
Das ist ein Gericht, das super schnell zubereitet ist, wenn man die Kidneybohnen aus dem Glas nimmt. Außerdem kommen die Bratlinge auch bei im wahrsten Sinne des Wortes "eingefleischten" Burger-Fans (einer der Erzieher-Kollegen dürfte sich jetzt angesprochen fühlen) sehr gut an. Kidneybohnen haben auch eine ähnliche Nährstoffzusammensetzung wie Geflügel oder Fisch. Der Eiweißanteil ist ebenso hoch und liefert in Verbindung mit Getreide alle essentiellen Aminosäuren, die der Körper braucht. An Ballaststoffen und Antioxidantien sind Bohnen sogar noch reicher als tierische Eiweißquellen. So begünstigt der Verzehr von Bohnen die Verdauung und macht länger satt. Außerdem regt er durch das Spurenelement Molybdän die Entgiftung an. Aber jetzt genug der kompliziert auszusprechenden Nährstoffe, lasst uns mit der unkomplizierten Zubereitung der Bratlinge beginnen... Für 16 kleine Bratlinge: 2 Gläser Kidneybohnen (Abtropfgewicht 230 g) 1 EL Sojajoghurt ca. 120 g Haferflocken zart (alternativ glutenfreie Haferflocken) 1 EL Sojamehl (es geht auch Maismehl) 1 kleine Knoblauchzehe 1 TL Kapern fein geschnitten je 1 TL Salz, gemahlenen Koriander sowie Oregano/Kräuter der Provence 1 Prise geriebene Muskatnuss etwas Polenta bzw. gepufften Amaranth oder Haferflocken zum Ummanteln Für die Tomatensalsa: 1 EL Olivenöl 1/4 rote Zwiebel 250 g Cocktailtomaten 2 EL Tomatenmark je 1 Prise Salz und schwarzen Pfeffer sowie Kräuter der Provence Die Kidneybohnen aus dem Glas abtropfen lassen, in eine Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Sie sollten ziemlich gut püriert sein, aber doch noch kleine Stücke enthalten. Dazu Sojajoghurt, Flocken und Sojamehl mischen. Die Knoblauchzehe reinpressen und das Ganze mit den restlichen Zutaten gut verrühren. Die Masse ein bisschen quellen lassen. In der Zwischenzeit kümmern wir uns um die Salsa. Die Zwiebel klein schneiden und in Öl anrösten. Vorsicht, nicht zu heiß, denn Olivenöl ist nicht hocherhitzbar! Die halbiert und geviertelten Cocktailtomaten zu den Zwiebeln geben und kurz dünsten lassen. Dann mit Tomatenmark und einem Schuss Wasser vermischen und ein paar Minuten köcheln lassen, bis die Tomaten weich sind. Die Salsa vom Herd nehmen, mit den Gewürzen abschmecken und etwas auskühlen lassen. Nun machen wir mit den Bratlingen weiter. Nehmt einen gehäuften Esslöffel in die angefeuchteten Hände und formt daraus Bratlinge. In der Kita habe ich sie in Polenta gewendet, da ich aber heute keine zuhause hatte, habe ich einfach gepufften Amaranth verwendet. Schmeckt auch super! Falls ihr beides nicht habt, nehmt einfach Haferflocken. Also, die Bratlinge in Polenta/Amaranth/Haferflocken wenden und in einer Pfanne in Bratöl von beiden Seiten goldbraun anbraten. Schon sind die leckeren Teile fertig und ihr könnt sie mit der Tomatensalsa servieren. Zerdrückte Avocado mit Zitronensaft beträufelt schmeckt dazu auch ganz toll. Guten Appetit!
- Mandel-Hirse-Grießbrei
Vor kurzem habe ich ja ein Rezept mit Hirse gepostet und weil Hirse wirklich ein sehr wertvolles Getreide ist, das bei den meisten von uns wahrscheinlich viel zu selten auf den Tisch kommt, habe ich hier noch eine weitere Anregung für euch. Hirse als Dessert beziehungsweise Frühstücksalternative - schnell und einfach, schmeckt sehr gut und lädt die Energiereserven ordentlich auf. Ich habe ja im letzten Post schon erwähnt, dass Hirse sehr viel Eisen liefert. Allerdings lässt sich Eisen vom Körper nur aufschlüsseln, wenn wir ihm auch Vitamin C zuführen. Hier nun zwei leckere Varianten, wie ihr den Hirsebrei mit den wichtigen Vitaminen kombinieren könnt. Hirse-Grieß-Brei für 4 Dessertschälchen (als Frühstück würde ich zumindest für Erwachsene die doppelte Menge empfehlen): 500 ml Mandelmilch ungesüßt (alternativ eine andere Pflanzenmilch) 120 g Hirsegrieß 1 Prise Vanillemark 1-2 EL Ahornsirup Grad C (alternativ Rohrohrzucker) 1 Hand voll Mandeln dazu noch entweder 2 Orangen oder 1 große Birne und 2 EL Ahornsirup Grad C Die Milchalternative in einen Topf geben und die Hitze anmachen. Den Grieß zügig unterrühren, ebenso Vanille und Ahornsirup. So lange rühren bis der Grieß eindickt und sogleich auf die Dessertschälchen verteilen. Die Mandeln währenddessen in einer Pfanne ohne Öl rösten. Für die Orangen-Variante: 2 Orangen schälen, in Spalten teilen und klein schneiden. Über den Grießbrei verteilen. Mandeln hacken und ebenfalls drüber streuen. Für die Birnen-Variante: 1 Birne waschen und in kleine Stücke schneiden. Diese in einen Topf geben, 2 EL Wasser, 1 EL Ahornsirup hinzufügen und bei geringer Hitze zugdecket dünsten lassen bis das Fruchtfleisch schön weich ist. Ihr könnt natürlich eine größere Menge an Kompott (aus 5 Birnen) zubereiten und in ein Einweckglas füllen. Dieses hält sich im Kühlschrank bis zu einer Woche. Nun also das Kompott über den Grießbrei verteilen. Mandeln hacken und drüber streuen und wenn es noch nicht süß genug ist, auch noch ein bisschen Ahornsirup drauf leeren. Lasst es euch schmecken!
- Mungbohnen-Dal nach Guru Toba
Ich muss zugeben, es ist schwierig so ein Dal - also ein typisch indisches Gericht aus Hülsenfrüchten - auf den Bildern attraktiv aussehen zu lassen. Als ich das erste Mal Mungbohnen-Dal auf dem Speiseplan stehen hatte, war ich nicht ganz sicher, ob die Kinder den grünbraunen Brei überhaupt probieren würden. Aber die meisten haben sich keineswegs vom Äußeren der Mungbohnen abschrecken sondern sich vom Duft des Dals verführen lassen und ziemlich viel davon gefuttert. Seit daher baue ich das Gericht ab und zu in den Speiseplan ein. - Viel zu selten, wie mich die leer geputzten Teller der Kleinen immer wieder lehren. Mungbohnen gehören zu den Hülsenfrüchten und schauen Erbsen ziemlich ähnlich. Sie sind reich an Eiweiß und Ballaststoffen, aber verursachen keine Blähungen im Vergleich zu europäischen Bohnen. Sie enthalten außerdem Vitamine und Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen und Phosphor. Und wer ist jetzt Guru Toba? - Diesen Spitznamen hat mein erster Yogalehrer bekommen. Er hat hat mich auf den Geschmack von Mungbohnen gebracht, die er meistens bei Retreats oder Festen serviert hat. Das Rezept hab ich nur etwas verfeinert ;) Für 2 kleine und 2 große Esser: 150 g Mungbohnen über Nacht in Wasser einweichen 2 Tassen Basmatireis Kokosöl je 1 TL Schwarze Senfsamen und Kreuzkümmel etwas Lauch ein kleines Stück Ingwer 4 mittelgroße Karotten 400 ml Kokosmilch eingeweichte Mungbohnen ½ l kochendes Wasser 1 TL Garam Masala Gewürzmischung 1 TL gemahlener Koriander je ½ TL Piment (alternativ Zimt) und Kurkuma gemahlen 1 Prise Bockshornkleesamen gemahlen 2 TL Salz 200 g TK-Spinat Die Mungbohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Den Reis laut Packungsanleitung mit etwas Salz garen. Kokosöl in einen Topf geben und die Senfsamen sowie den Kreuzkümmel darin anrösten, den Lauch in Ringe und den Ingwer klein schneiden und dazu geben. Die Karotten schälen und in schmale Scheiben oder Halbmonde schneiden, ebenfalls in den Topf werfen, kurz anbraten und mit Kokosmilch aufgießen. Wenn das Ganze köchelt die Mungbohnen in ein Sieb kippen, das Einweichwasser wegleeren und in den Topf geben. Das kochend heiße Wasser zufügen, Gewürze (nur nicht das Salz!) einrühren und alles etwa 20 Minuten köcheln lassen. Wenn die Mungbohnen dann weich sind, rührt ihr Salz und Spinat unter. Nach 5 Minuten nehmt ihr das fertige Dal vom Herd und serviert es zu Reis oder auch indischem Fladenbrot. Lasst es euch schmecken!
- Süßkartoffel-Toasts
Dieser Trend geistert seit einiger Zeit durch's Netz und ich wollte unbedingt einmal ausprobieren, ob das denn wirklich funktioniert - Süßkartoffelscheiben im Toaster garen und dann wie Brot belegen. Kann es so einfach sein, eine gesunde Brotzeit zu kreieren? Ja, es kann! Es dauert 5-10 Minuten bis die Scheiben durch sind und man kann nach Lust und Laune draufpacken, was einem schmeckt. In meinem Fall wollte ich die Knolle, die schon reich an Mineralien und Vitaminen ist, noch mit Eiweiß toppen und habe Aufstriche aus Erbsen und Kidneybohnen zubereitet. Los geht's, für eine kleine Familie braucht ihr: 2 mittelgroße Süßkartoffeln Erbsenaufstrich: 200 g TK Erbsen, aufgetaut Saft einer halben Orange je 1 TL Salz und Koriander gemahlen 2 EL Cashewkerne oder 1 EL Cashewmus (alternativ Sojajoghurt) 1 Klecks Senf Kidneybohnenaufstrich: 1 Glas Kidneybohnen 1/2 rote Paprika je 1 TL Salz und Koriander gemahlen je eine Prise gemahlenen Bockshornklee, Piment (oder Muskatnuss) und Kreuzkümmel dazu passt, was der Kühlschrank/Garten so her gibt: frische Sprossen, Gurke, Paprika, Tomaten, Avocado, Kresse, ... Die Süßkartoffeln gut waschen und in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben in den Toaster stecken und je zweimal bei höchster Stufe toasten. Wenn sie dann noch nicht braun sind (das ist natürlich von Gerät zu Gerät unterschiedlich und ihr müsst einfach ein bisschen gucken), nochmal bei mittlerer Stufe runter drücken. Spätestens jetzt müssten sie durch sein. Für die Aufstriche die jeweiligen Zutaten mit einem (Stab-) Mixer pürieren. Die "Toasts" belegen und fertig ist die Mahlzeit!
- Herzhafte Champignon-Crème-Suppe
Ich habe ja schon des öfteren den Trick angewendet, nicht so beliebte Nahrungsmittel einfach zu pürieren und wer hätt's gedacht - das Essen wurde anstandslos und vor allem restlos verspeist. So geschehen auch bei dieser Suppe. Einige Kinder mögen Champignons zwar richtig gern, bei anderen jedoch landen die Pilze wie als Deko drapiert auf dem Tellerrand und schließlich im Biomüll. Naja, da ich finde, dass Champignons geschmacklich super zum Herbst passen, riskierte ich es, sie als cremige Suppe in den Speiseplan einzubauen. Niemand hatte etwas daran auszusetzen - im Gegenteil :) Laut der Traditionellen Chinesischen Medizin tragen die Pilze zur Harmonisierung des Magens sowie zur Entgiftung bei und stärken das Milz Qi. Demnach hilft ihr Verzehr bei übermäßiger Müdigkeit und Energielosigkeit. In der westlichen Lehre werden Champignons vor allem auf Grund des Gehalts verschiedener Vitamine (E, K, B-Vitamine), Mineralstoffe (Kalium, Zink und Eisen) und Omega-6-Fettsäuren positiv bewertet. Zutaten für 1 Suppentopf als Hauptgericht für 2 Kleine und 2 Große: etwas Lauch etwas Olivenöl 3 Stangen Stangensellerie 2 Karotten (ca. 250 g) 1 l kochendes Wasser 750 g Kartoffeln, mehligkochend 300 g Champignons 1 - 1½ TL Salz 1 TL gemahlener Koriander je ½ TL gemahlener Kreuzkümmel, Kurkuma, Bockshornklee Muskatnuss und getrockneter Rosmarin zum Bestreuen etwas Schnittlauch als Einlage empfiehlt sich Räuchertofu Lauch und Stangensellerie in dünne Ringe bzw. klein schneiden und in etwas Öl anbraten. Die Karotten schälen, ebenfalls in Scheiben schneiden und in den Topf geben. Das Ganze mit 1 l kochend heißem Wasser aufgießen. Die Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und hinein werfen. Bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen. Die Champignons mit dem Messer abputzen, den Stielansatz wegschneiden, die Pilze dann vierteln und zum Suppengemüse hinzufügen. Dieses weitere 5 - 10 Minuten köcheln lassen. Die Gewürze unterrühren und alles pürieren. Je nachdem wie unkenntlich gewisse Gemüseteile gemacht werden sollen, könnt ihr die Suppe sehr fein pürieren oder eben nicht ganz so perfekt. Tipp: Soll die Suppe eine Hauptmahlzeit sein, bieten sich als Einlage Räuchertofu-Würfel oder Kichererbsen sehr gut an, da sie noch ein paar Proteine liefern und gut dazu schmecken. Na dann, schön auslöffeln, die Suppenschüssel! Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
- Himbeer-Schoko-Cheesecake ohne Backen
Nach einigen Wochen Auszeit gibt es heute dafür ein ganz tolles und noch dazu einfaches Rezept für einen sommerlichen Kuchen. Das Warten hat sich also gelohnt! Diese Torte wird nicht gebacken, sondern einfach im Kühlschrank gekühlt oder für ganz heiße Tage tiefgekühlt, damit das crèmige Topping fest wird - fertig. Der Hauptanteil dieser Crème besteht aus Cashewkernen, deshalb ist er reich an Vitaminen der B-Gruppe, Mineralstoffen wie Magnesium und Kupfer sowie ungesättigten Fettsäuren. Dazu kommen noch die Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe der Himbeeren, die antioxidativ wirken und somit unsere Zellen vor radikalen Eindringlingen schützen. Gerade im Sommer, wenn wir erhöhter UV-Strahlung ausgesetzt sind, kann so ein Zellschutz nicht schaden! Zutaten für 1 Springform: Boden: 8-10 eingeweichte, entsteinte Datteln (je nach Größe) 200 g gemahlene Haselnüsse 1 Handvoll gehackte Nüsse Die Datteln gut pürieren, Nüsse dazu mischen. Den Boden der Springform am besten mit Backpapier auskleiden. Die Dattel-Nuss-Masse auf den Boden verteilen und lückenlos fest andrücken. Nun ab in den Kühlschrank damit! Cashewcrème: 450 g Cashewkerne (mind. 2 h in Wasser eingeweicht) Schoko-Schicht: 3 EL (Roh-) Kakaopulver 3 EL Rohrohrzucker oder Alternative die Hälfte des Dattel-Einweichwassers, das vom Boden noch übrig ist 1 gehäufter EL Kokosöl oder 30 g zerlassene Kakaobutter etwas Vanillepulver Himbeer-Schicht: 300 g gefrorene Himbeeren 1 EL Kokoscreme (das Cremige in der Kokosmilchdose) 1 EL Kokosöl 5 EL Rohrohrzucker oder Alternative die Hälfte des Dattel-Einweichwassers, das vom Boden noch übrig ist etwas Vanillepulver ein Spritzer Zitronensaft Die eingeweichten Cashewkerne gut pürieren/mixen und die Masse teilen. Zu dem ersten Teil die Zutaten für die Schokocreme hinzufügen und gut unterrühren/mixen. Diese Crème nun als untere Schicht auf den Nuss-Boden streichen. Für die zweite Schicht alle Zutaten für die Himbeercrème gut miteinander pürieren/mixen. Diese Masse auf die Schoko-Schicht streichen und den Kuchen über Nacht in den Kühlschrank oder ca. 1 Stunde ins Tiefkühlfach stellen. Ein paar frische Himbeeren als Deko über die Torte verteilen und dann ran an die Kuchengabeln! Tipp: Wenn es ganz schnell gehen soll, könnt ihr auch entweder nur Schoko- oder nur Himbeer-Crème zubereiten. Dann einfach alle Cashewkerne mit dem gesamten Einweichwasser der Datteln sowie den jeweiligen geschmacksgebenden Zutaten miteinander pürieren/mixen und auf den Nuss-Boden streichen. Natürlich schmeckt der Kuchen auch mit Erdbeeren sehr lecker!
- Spanische Tortilla (mit Aquafaba)
Seitdem ich mit Aquafaba experimentiere, ist es viel leichter Gerichte zu veganisieren, für die man viele Eier braucht. Ihr erinnert euch: das Abtropfwasser von Kichererbsen lässt sich aufschlagen wie Eischnee! Da ich ja noch nie so ein großer Eier-Fan war, fällt mir der Verzicht darauf eigentlich nicht schwer. Aber Tortilla mit Kartoffeln fand ich immer schon sehr lecker und auch den Kindern in der Kita hat das spanische Traditionsgericht super geschmeckt. Allerdings muss ich gestehen, dass ich es zuletzt vor zwei Jahren in der Kita gekocht habe. Damals fand ich den Eier- und Pfannenbedarf für das Gericht so enorm, dass ich es seither nicht mehr auf den Speiseplan geschrieben habe. Aber ich hab ein veganes Rezept für euch zuhause kreiert und ihr braucht auch nicht zwingend eine Pfanne dafür, sondern könnt die Tortilla im Ofen garen. Das schützt vor Unfällen. Bereitet man die Tortilla in der Pfanne zu, stellt sich ja irgendwann die Frage, wie man das Riesen-Omelett wendet. Mein Freund hatte dann die Methode, die Pfanne mit einem großen Teller abzudecken, das Ganze zu wenden, also das Omlett auf den Teller zu stürzen und dann wieder in die Pfanne gleiten zu lassen. Zum Glück hat er das immer über der Spüle praktiziert, dann es ging einmal derart daneben, dass die ganze halbrohe Masse im Becken gelandet ist und nur noch ein paar Kartoffelstücke zu retten waren. Im selben Moment haben die ersten Gäste geklingelt, die zum Brunch geladen waren ... Oje! Aber genug davon, hier kommt das Rezept: Für eine große Pfanne oder Tarte-Form: 1 kg festkochende Kartoffeln 130 ml Kichererbsen-Abtropfwasser (in einer Dose dürfte sogar etwas mehr drinnen sein) 400 g Seidentofu 2 gehäufte EL Maisstärke 2 gehäufte EL Kichererbsenmehl (falls ihr das nicht zuhause habt, verwendet mehr Maisstärke) 1/2 TL Salz 1/2 TL gemahlener Koriander 1/2 TL Kurkuma sowie Kala Namak (falls ihr das nicht zuhause habt, lasst es weg und verwendet etwas mehr Salz) Schnittlauch Die Kartoffeln (eventuell am Vortag) in leicht gesalzenem Wasser kochen und abkühlen lassen. Für die Ei-Masse das Kichererbsenwasser einige Minuten aufschlagen, es muss nicht ganz steif sein. In einer größeren Schüssel den Seidentofu mit dem Handrührgerät glatt rühren. Den "Eiweißschnee" dazu rühren. Nach und nach die restlichen Zutaten unterrühren. Die Kartoffeln schälen, in dünne (5mm) Scheiben schneiden und vorsichtig unter die Masse heben. Eine Tarte-Form gut mit Olivenöl bepinseln, die Kartoffel-Masse hinein füllen und bei 180° C ca. 30 Minuten backen. Lasst die Tortilla noch ein bisschen auskühlen und fertig ist das super leckere Gericht aus Spanien. Lasst es euch schmecken und träumt dabei vom Urlaub!
- Schnelle Sesam-Schoko-Cookies
Da am Wochenende die Schlange beim Bäcker zu lang und die Lust auf Kuchen/Süßes groß war, hab ich kurzerhand ein paar Zutaten zusammen gesucht und schnell ein paar Cookies fabriziert. Das Ergebnis war wahnsinnig gut, Geschmack und Konsistenz perfekt, wenn es nach mir geht. Nun habe ich diese Kekslein gleich nochmal in der Kita als Dessert gebacken, da ich das Rezept notieren wollte. Voilà, für euch zum Speichern: Für 18 Cookies: 200 g Vollkornmehl ½ TL Natron 50 g Sesam, geschrotet 120 g Kokosblütenzucker 1 EL Kakaopulver etwas Salz und Vanille 150 g weiche Margarine (optional einen Teil durch Tahin oder Cashewmus ersetzen) ca. 60 ml Soja- oder Haferdrink 50 g dunkle Schokolade, klein gehackt Backofen auf 200° C vorheizen. Die Zutaten der Reihe nach in einer Schüssel vermischen und ab der Margarine mit dem Handrührgerät gut mixen. Walnussgroße Kugeln formen und auf ein Backblech mit Backpapier setzen. Bei Ober- und Unterhitze nun 12 Minuten backen und dann rausholen. Auch wenn die Cookies noch etwas weich sind. Der schwierigste Part kommt zum Schluss: die Cookies ein bisschen abkühlen lassen vorm Vernaschen!
- Beeriger "Cheesecake"
Beeren sind wahre Nährstoffbömbchen. Klein, aber umso feiner, denn sie stecken voller Vitamine und sekundärer Pflanzenstoffe. Erstere sind für unseren Körper lebensnotwendig. Letztere sind nicht essentiell, können aber Krankheiten vorbeugen und daher macht es Sinn, viele dieser Stoffe zu uns zu nehmen. In vollwertigen, pflanzlichen Lebensmitteln stecken zum Glück auch viele verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe. Beeren sind vor allem reich an Anthocyanen, den Farbstoffen (dabei gilt, je dunkler, desto besser), aber auch an Beta-Carotin, das die Vorstufe von Vitamin A bildet und Flavonoiden. Sekundäre Pflanzenstoffe wirken oft als Fänger von freien Radikalen, sprich Sauerstoffatomen, die aggressive Verbindungen eingehen könnten. Durch das Abfangen dieser "Radikalen" wird das Risiko einer Krebsentstehung vermindert. Weiters können Sekundären Pflanzenstoffe Entzündungen hemmen, sie stärken unser Immunsystem oder senken den Blutdruck, manchmal auch alles zusammen. Am meisten dieser schützenden Inhaltsstoffe befinden sich natürlich in rohem Beerenobst. Doch ab und zu darf man auch mal rote Grütze auf Kuchen gepackt, genießen! Mürbteig: 230 g Dinkelmehl Vollkorn 70 g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln 2-3 EL Rohrohrzucker 170 g Margarine, kalt und gewürfelt 3-4 EL kaltes Wasser Füllung: 600 g Quark-Alternative 1 Schuss Pflanzendrink 100 g Rohrohrzucker 3 EL Maisstärke Mark einer Vanilleschote, alternativ Vanillepulver Saft ½ Zitrone Topping: 300 g Beeren der Saison (alternativ eine TK-Beerenmischung) 3 EL Wasser 1 gehäufter TL Maisstärke optional noch etwas Rohrohrzucker Zuerst den Mürbteig aus allen Zutaten zusammen kneten. Ich fange immer mit den Knethaken an und mach dann mit der Hand weiter, um die "Butter" schön zu verteilen. Falls der Teig zu bröselig ist, noch etwas mehr Wasser rein kneten. Eine Kugel formen und für mind. 30 Min. abgedeckt in den Kühlschrank legen. Für die Füllung alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät vermixen. Den Teig rund auswalken und in die Springform drücken. Die Füllung darauf verteilen, es sollte noch mind. 1 cm Teigrand überstehen. Den Kuchen bei 180° 20 Min. backen. In der Zwischenzeit schon mal die größeren Beeren (Erdbeeren) in kleinere Stücke schneiden. Beerenmäßig nun alles, was ihr so mögt, in einen Topf geben, Wasser und Stärke dazu rühren und auf kleiner Flamme erhitzen. Man kann die Beeren mit einer Gabel etwas zerdrücken und immer wieder rühren, bis die Grütze anfängt einzudicken. Den Kuchen kurz aus dem Ofen holen und die Beerensauce vorsichtig mit einem Esslöffel auf der Füllung verteilen. Nun das Ganze nochmal ca. 20 Minuten bei 180°C backen. Wenn ihr mit einem spitzen Messer reinsteckt, sollte er relativ fest sein, bevor ihr ihn rausholt. Der Teig müsste mittlerweile auf jeden Fall goldbraun sein. Den Kuchen auskühlen lassen und genießen. Er schmeckt übrigens sehr gut, wenn er im Kühlschrank gelagert wird.
- Lebkuchen-Crumble-Dessert
Unbezahlte Werbung aufgrund von Markennennung Vorm Fenster segeln leise die Schneeflocken nieder, hier drinnen ist es schön warm. Lebkuchenduft liegt in der Luft - was gibt es Schöneres? Weihnachten kann kommen! Heute habe ich ein köstliches Dessert für die Feiertage probiert und ich bin mir sicher, die Kinder werden es lieben! Die bekommen es dann am letzten Kita-Tag vor den Ferien. Das Dessert kombiniert Vanille-Quark-Crème mit Bratapfel- und Lebkuchen-Geschmack. Lasst es euch schmecken. Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch! Zutaten für 4 Gläser: Streusel 100 g Dinkelmehl 1050 50 g Kokosblütenzucker 1 TL Lebkuchengewürz ¼ TL Piment 1 Prise Salz 50 g vegane Margarine Apfelkompott 2 große Äpfel (Boskop oder Braeburn) 4 EL Wasser 2 EL Kokosblütenzucker ½ TL Zimt Vanille-Quark-Crème 400 g vegane Quark-Alternative (in meinem Fall von Sojade; ihr könnt aber auch 500g Sojajoghurt über Nacht durch einen Kaffeefilter abtropfen lassen, so dass eine quarkähnliche Masse übrig bleibt) 2 TL Dattelsirup Mark einer Vanilleschote Als Erstes sollte der Streuselteig vorbereitet werden. Dieser kann dann im Kühlschrank ruhen bis zur Weiterverarbeitung. Für den Teig alle Zutaten der Reihe nach in einer Schüssel vermischen und mit den Händen verkneten. Der Teig wird automatisch streuselig werden. Gebt eine Frischhaltefolie darüber und stellt die Schüssel in den Kühlschrank. In der Zwischenzeit für das Kompott die Äpfel schälen, vierteln und entkernen. Jedes Viertel 3 Mal der Länge nach spalten und in kleinen Würfeln in einen Topf schneiden. Das Wasser zufügen und die Äpfel auf kleiner Flamme erhitzen. Zimt und Zucker unterrühren und alles 5 - 10 Minuten dünsten lassen. Wenn die Äpfel weich sind, nehmt den Topf vom Herd und lasst das Kompott auskühlen. Nun den Quark in einer Schüssel gut mit Dattelsirup und Vanillemark verrühren, auf 4 Dessertgläser verteilen und in den Kühlschrank stellen. Um das Dessert zu vollenden, bröselt ihr nun den Streuselteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und schiebt dieses bei 180 °C ca. 10 Minuten in den Ofen. Wenn die Streusel leicht gebräunt sind, holt sie raus und lasst sie kurz abkühlen. Die Gläser aus dem Kühlschrank holen, das Apfelkompott gleichmäßig auf dem Quark verteilen und die Streusel drauf betten. Lasst es euch schmecken! Tipp: Das Dessert schmeckt sowohl, wenn es bereits vorm Essen zubereitet wird. Aber die Streusel können auch ganz frisch gebacken werden, während sich der Hauptgang setzt. Lasst sie kurz abkühlen und gebt sie dann noch lauwarm auf das Kompott. Köstlich!











