Donnerstag, 23. Februar 2017

Gebackener Karfiol - Blumenkohl

Ich gebe zu, ich war ein ziemlicher Gemüse-Muffel als Kind. Oje! Das einzige, was ich gern mochte, waren Kartoffeln. Meine Mama war da recht entspannt, hat Gemüse für sich selbst und meinen Papa gekocht und für uns Kinder gab's tatsächlich oft Kartoffeln als Beilage. Ab und zu hat sie aber Karfiol (österreichisch für Blumenkohl), den ich nackig verschmäht habe, in eine Panade gepackt und das hat sowas von gut geschmeckt, dass ich es heute noch gerne mache. Auch die Kinder in der Kita sind plötzlich Fans von Blumenkohl, wenn er so schön umhüllt daher kommt. 
Übrigens liefert der schöne Kohlkopf viele Vitamine, darunter vor allem Vitamin C und unterstützt damit das menschliche Immunsystem. Außerdem enthält er Mineralstoffe wie Kalium, das entwässert, und viele Ballaststoffe. Dank seiner feinen Zellstruktur ist er bekömmlicher als andere Kohlarten. Sogar Babys und Kleinkinder vertragen ihn meistens problemlos.


Zutaten für eine Familie mit 2 kleinen Kindern:
1 großer Karfiol/Blumenkohl

Panade Schale 1:
3 gehäufte EL Mehl (1050)
120-150 ml Wasser
1 EL Sojasauce Tamari
1 TL Senf
Koriander, 
etwas Salz

Panade Schale 2:
70-80 g Semmelbrösel
3 EL Sesam
etwas Salz

... sowie hocherhitzbares Öl zum Braten

Den Blumenkohl waschen und in mittelgroße Röschen teilen. Diese nun entweder in einem großen Topf mit Dünsteinsatz in wenig Wasser dünsten oder in viel Wasser kochen, bis sie bissfest sind. 
Den Topf vom Herd nehmen, gegebenenfalls das Wasser weg kippen und den Blumenkohl etwas abkühlen lassen. 

In den beiden Schälchen für die Panade die jeweiligen Zutaten gut vermischen.

Dann vorsichtig mit einer Gabel ein Röschen nach dem anderen erst in Schale 1 tauchen und danach in Schale 2 wälzen. Das Öl in einer Pfanne erhitzen und die panierten Kohl-Teile darin von allen Seiten goldgelb raus backen. 

Dazu passen gekochte Kartoffeln oder auch Kartoffelpüree sehr gut und natürlich wie auf dem Bild ein leckerer Kräuter-"Quark" zum Dippen. (Diesen hab ich aus einer Soja-Quark-Alternative, etwas Zitronensaft, etwas Salz, ein bisschen Leinöl und gehackter Petersilie zubereitet.)

Gutes Gelingen!




Donnerstag, 16. Februar 2017

Mungbohnen-Dal nach Guru Toba

Ich muss zugeben, es ist schwierig so ein Dal - also ein typisch indisches Gericht aus Hülsenfrüchten - auf den Bildern attraktiv aussehen zu lassen. Als ich das erste Mal Mungbohnen-Dal auf dem Speiseplan stehen hatte, war ich nicht ganz sicher, ob die Kinder den grünbraunen Brei überhaupt probieren würden. Aber die meisten haben sich keineswegs vom Äußeren der Mungbohnen abschrecken sondern sich vom Duft des Dals verführen lassen und ziemlich viel davon gefuttert. Seit daher baue ich das Gericht ab und zu in den Speiseplan ein. - Viel zu selten, wie mich die leer geputzten Teller der Kleinen immer wieder lehren. 
Mungbohnen gehören zu den Hülsenfrüchten und schauen Erbsen ziemlich ähnlich. Sie sind reich an Eiweiß und Ballaststoffen, aber verursachen keine Blähungen im Vergleich zu europäischen Bohnen. Sie enthalten außerdem Vitamine und Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen und Phosphor.
Und wer ist jetzt Guru Toba? - Diesen Spitznamen hat mein erster Yogalehrer bekommen. Er hat hat mich auf den Geschmack von Mungbohnen gebracht, die er meistens bei Retreats oder Festen serviert hat. Das Rezept hab ich nur etwas verfeinert ;)


Für 2 kleine und 2 große Esser:

150 g Mungbohnen über Nacht in Wasser einweichen

2 Tassen Basmatireis

Kokosöl
je 1 TL Schwarze Senfsamen und Kreuzkümmel
etwas Lauch
ein kleines Stück Ingwer
4 mittelgroße Karotten
400 ml Kokosmilch
eingeweichte Mungbohnen
½ l kochendes Wasser
1 TL Garam Masala Gewürzmischung
1 TL gemahlener Koriander
je ½ TL Piment (alternativ Zimt) und Kurkuma gemahlen
1 Prise Bockshornkleesamen gemahlen
2 TL Salz
200 g TK-Spinat

Die Mungbohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen.

Den Reis laut Packungsanleitung mit etwas Salz garen.

Kokosöl in einen Topf geben und die Senfsamen sowie den Kreuzkümmel darin anrösten, den Lauch in Ringe und den Ingwer klein schneiden und dazu geben. Die Karotten schälen und in schmale Scheiben oder Halbmonde schneiden, ebenfalls in den Topf werfen, kurz anbraten und mit Kokosmilch aufgießen. Wenn das Ganze köchelt die Mungbohnen in ein Sieb kippen, das Einweichwasser wegleeren und in den Topf geben. Das kochend heiße Wasser zufügen, Gewürze (nur nicht das Salz!) einrühren und alles etwa 20 Minuten köcheln lassen. 
Wenn die Mungbohnen dann weich sind, rührt ihr Salz und Spinat unter. Nach 5 Minuten nehmt ihr das fertige Dal vom Herd und serviert es zu Reis oder auch indischem Fladenbrot. Lasst es euch schmecken! 

Samstag, 11. Februar 2017

Mandel-Hirse-Grießbrei

Vor kurzem habe ich ja ein Rezept mit Hirse gepostet und weil Hirse wirklich ein sehr wertvolles Getreide ist, das bei den meisten von uns wahrscheinlich viel zu selten auf den Tisch kommt, habe ich hier noch eine weitere Anregung für euch. Hirse als Dessert beziehungsweise Frühstücksalternative - schnell und einfach, schmeckt sehr gut und lädt die Energiereserven ordentlich auf. 
Ich habe ja im letzten Post schon erwähnt, dass Hirse sehr viel Eisen liefert. Allerdings lässt sich Eisen vom Körper nur aufschlüsseln, wenn wir ihm auch Vitamin C zuführen. 
Hier nun zwei leckere Varianten, wie ihr den Hirsebrei mit den wichtigen Vitaminen kombinieren könnt.


... mit frischen Orangen

... mit Birnenkompott und Ahornsirup

Hirse-Grieß-Brei für 4 Dessertschälchen (als Frühstück würde ich zumindest für Erwachsene die doppelte Menge empfehlen):

500 ml Mandelmilch ungesüßt (alternativ eine andere Pflanzenmilch)
120 g Hirsegrieß
1 Prise Vanillemark
1-2 EL Ahornsirup Grad C (alternativ Rohrohrzucker)

1 Hand voll Mandeln

dazu noch entweder 2 Orangen
oder 1 große Birne und 2 EL Ahornsirup Grad C

Die Milchalternative in einen Topf geben und die Hitze anmachen. Den Grieß zügig unterrühren, ebenso Vanille und Ahornsirup.
So lange rühren bis der Grieß eindickt und sogleich auf die Dessertschälchen verteilen.

Die Mandeln währenddessen in einer Pfanne ohne Öl rösten.

Für die Orangen-Variante:
2 Orangen schälen, in Spalten teilen und klein schneiden. Über den Grießbrei verteilen. Mandeln hacken und ebenfalls drüber streuen.

Für die Birnen-Variante:
1 Birne waschen und in kleine Stücke schneiden. Diese in einen Topf geben, 2 EL Wasser, 1 EL Ahornsirup hinzufügen und bei geringer Hitze zugdecket dünsten lassen bis das Fruchtfleisch schön weich ist. Ihr könnt natürlich eine größere Menge an Kompott (aus 5 Birnen) zubereiten und in ein Einweckglas füllen. Dieses hält sich im Kühlschrank bis zu einer Woche. 

Nun also das Kompott über den Grießbrei verteilen. Mandeln hacken und drüber streuen und wenn es noch nicht süß genug ist, auch noch ein bisschen Ahornsirup drauf leeren.

Lasst es euch schmecken!

Freitag, 3. Februar 2017

Gemüse und Sojahack mit Hirse

Hirse ist eine sehr gute Alternative zu Reis. Sie birgt soviele wertvolle Nährstoffe, dass wir ruhig öfters darauf zurück greifen sollten. In der Kita mache ich oft herzhafte Aufläufe damit. Die letzte Kombination, die sehr gut ankam, war ein Auflauf mit Sojahack, Brokkoli und Tomaten.
Den Teil mit der Auflaufform kann man sich aber sparen und das Gemüse einfach so zur Hirse servieren. 
Hirse eignet sich auch wunderbar für kleine Kinder, da sie eine fast breiige Konsistenz hat, wenn sie gar ist. 
Sie enthält neben Eisen, das wichtig für die Blutbildung und Sauerstoffversorgung ist, Calcium, Magnesium sowie viele Vitamine. Die kleinen Körner tragen auch zur Schönheit bei. Kieselsäure und Fluor stärken Nägel, Knochen und Zähne und die Vitamine sorgen für glatte Haut und glänzendes Haar. Gründe genug, um das goldene Korn öfters auf den Tisch zu bringen, was meint ihr?



Zutaten für 2 kleine und 2 große Personen:

ca. 250 g Hirse 
1 TL Salz, gemahlener Koriander und Kräuter der Provence

2 mittelgroße Möhren
1 mittelgroßer Brokkolikopf
1 Knoblauchzehe
etwas Öl
50 g Sojahackschnetzel
3 EL Tomatenmark
1 EL Sojasauce Shoyu
je 1 TL Salz, gemahlener Koriander  sowie Thymian
je 1 Prise Piment (oder Muskat), gemahlener Kreuzkümmel 
10 Cocktailtomaten, geviertelt

Mandelblättchen

Vorbereitungen:
0,5 l Wasser im Wasserkocher erhitzen
Möhren mit dem Messer in schmale Spalten hobeln
Brokkoli waschen und in Röschen teilen

Die Hirse laut Packungsanleitung mit den Gewürzen garen.

In der Zwischenzeit die Knoblauchzehe in einem Topf mit Öl pressen und anrösten. Die Möhrenschnitze zufügen und etwas von dem heißen Wasser drüber gießen und bei mittlerer Hitze dünsten lassen.
Nach 5 Minuten das Sojahackschnetzel, Tomatenmark und Sojasauce zufügen. Mit dem Rest vom Wasser aufgießen und die Gewürze einrühren.
Nach weiteren 5 Minuten die Brokkoli-Röschen in den Topf geben und weiter köcheln lassen. 
Wieder 5 Minuten später die Cocktailtomaten hinzu fügen und auf kleine Flamme drehen. Nach ein paar Minuten, wenn der Brokkoli die gewünschte Bissfestigkeit bzw. Weichheit erreicht hat, den Topf vom Herd nehmen. Hirse und Gemüse auf dem Teller anrichten und mit Mandelblättchen bestreuen. 
Guten Appetit!

Samstag, 21. Januar 2017

Kidneybohnen-Bratlinge mit Tomatensalsa

Das ist ein Gericht, das super schnell zubereitet ist, wenn man die Kidneybohnen aus dem Glas nimmt. Außerdem kommen die Bratlinge auch bei im wahrsten Sinne des Wortes "eingefleischten" Burger-Fans (einer der Erzieher-Kollegen dürfte sich jetzt angesprochen fühlen) sehr gut an. Kidneybohnen haben auch eine ähnliche Nährstoffzusammensetzung wie Geflügel oder Fisch. Der Eiweißanteil ist ebenso hoch und liefert in Verbindung mit Getreide alle essentiellen Aminosäuren, die der Körper braucht. 
An Ballaststoffen und Antioxidantien sind Bohnen sogar noch reicher als tierische Eiweißquellen. So begünstigt der Verzehr von Bohnen die Verdauung und macht länger satt. Außerdem regt er durch das Spurenelement Molybdän die Entgiftung an. Aber jetzt genug der kompliziert auszusprechenden Nährstoffe, lasst uns mit der unkomplizierten Zubereitung der Bratlinge beginnen...


Für 16 kleine Bratlinge:
2 Gläser Kidneybohnen (Abtropfgewicht 230 g)
1 EL Sojajoghurt
ca. 120 g Haferflocken zart
1 EL Sojamehl (es geht auch Maismehl)
1 kleine Knoblauchzehe
1 TL Kapern fein geschnitten
je 1 TL Salz, gemahlenen Koriander sowie Oregano/Kräuter der Provence
1 Prise geriebene Muskatnuss

etwas Polenta bzw. gepufften Amaranth oder Haferflocken zum Ummanteln

Für die Tomatensalsa:
1 EL Olivenöl
1/4 rote Zwiebel
250 g Cocktailtomaten
2 EL Tomatenmark
je 1 Prise Salz und schwarzen Pfeffer 
sowie Kräuter der Provence

Die Kidneybohnen aus dem Glas abtropfen lassen, in eine Schüssel geben und mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken. Sie sollten ziemlich gut püriert sein, aber doch noch kleine Stücke enthalten.
Dazu Sojajoghurt, Flocken und Sojamehl mischen. Die Knoblauchzehe reinpressen und das Ganze mit den restlichen Zutaten gut verrühren. Die Masse ein bisschen quellen lassen.

In der Zwischenzeit kümmern wir uns um die Salsa. Die Zwiebel klein schneiden und in Öl anrösten. Vorsicht, nicht zu heiß, denn Olivenöl ist nicht hocherhitzbar!
Die halbiert und geviertelten Cocktailtomaten zu den Zwiebeln geben und kurz dünsten lassen. Dann mit Tomatenmark und einem Schuss Wasser vermischen und ein paar Minuten köcheln lassen, bis die Tomaten weich sind. Die Salsa vom Herd nehmen, mit den Gewürzen abschmecken und etwas auskühlen lassen.

Nun machen wir mit den Bratlingen weiter. Nehmt einen gehäuften Esslöffel in die angefeuchteten Hände und formt daraus Bratlinge. In der Kita habe ich sie in Polenta gewendet, da ich aber heute keine zuhause hatte, habe ich einfach gepufften Amaranth verwendet. Schmeckt auch super! Falls ihr beides nicht habt, nehmt einfach Haferflocken. 
Also, die Bratlinge in Polenta/Amaranth/Haferflocken wenden und in einer Pfanne in Bratöl von beiden Seiten goldbraun anbraten.

Schon sind die leckeren Teile fertig und ihr könnt sie mit der Tomatensalsa servieren. Zerdrückte Avocado mit Zitronensaft beträufelt schmeckt dazu auch ganz toll. Guten Appetit!



Sonntag, 8. Januar 2017

Gemüse-Päckchen

Diese gefüllten Teigtaschen gab es in der Kita schon in mehreren Kombinationen und sie kamen immer gut an. Klassisch sind z.B. Samosas mit Kartoffeln, Möhren und Erbsen sowie indischen Gewürzen als Füllung, aber auch Brokkoli und Möhren ergeben eine gute Kombi oder Kartoffeln und Spinat. 
Ich habe diesmal eine mediterrane Variante aufgetischt, obwohl jetzt nicht die Saison für Auberginen & Co ist. Aber manchmal darf man sich den Sommer auch geschmacklich auf den Teller holen, wenn er so fern scheint. Dafür habe ich die Füllung mit wärmenden Gewürzen wie Zimt, Piment und für die Erwachsenen-Variante auch mit Chili abgeschmeckt. Schön hot! Dazu gab's Salat mit saftigen Birnen und einen Joghurt-Dip. Probiert's mal aus und packt ein, was euch schmeckt!


Teig für 12 Päckchen:
330 g Dinkelmehl 1050
1 gr. Messerspitze Natron
1 Prise Salz
70 ml Sonnenblumenöl
150 ml Wasser

Füllung:
etwas erhitzbares Öl
1 Knoblauchzehe
1 kleine Aubergine (ca. 200 g)
1 kleine bzw. halbe Zucchini (ca. 120 g)
1/2 Paprikaschote gelb oder rot
4 EL Tomatenmark
5-6 kleine oder 3-4 große Champignons
1 TL Salz
1 TL gemahlenen Koriander sowie Oregano/Thymian
1/4 TL gemahlenen Zimt und/oder Piment sowie Kurkuma

zum Bestreichen:
4 EL Hafercuisine 
1 TL Tomatenmark



Die festen Zutaten vermischen. Öl und Wasser ebenfalls mischen und in das Mehl kneten. So lange bis ein homogener Teig entstanden ist. Diesen in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank lagern bis er weiter verarbeitet wird.

Nun für die Füllung etwas Öl in einen Topf geben und eine Knoblauchzehe rein pressen. Die Aubergine in klitzekleine (5 mm) Würfel schneiden, ebenso die Zucchini und Paprika, sowie die Pilze.
Auberginen- und Zucchiniwürfel in den Topf geben und mit etwas Wasser aufgießen. So kann das Gemüse jetzt dünsten. Nach 5 Min. die Paprika und das Tomatenmark zufügen. 
Wenn das Gemüse weich ist, die Pilze sowie die Gewürze einrühren und den Topf nach 1 Minute vom Herd nehmen. 

Die Füllung sollte gut abkühlen, bevor ihr mit den Teigtaschen weiter macht. Jetzt im Winter braucht man den Topf nur nach Draußen zu stellen, in 30 Minuten könnt ihr weiter arbeiten. Im Sommer empfehle ich, das Gemüse schon am Vortag vorzubereiten und über Nacht in den Kühlschrank zu stellen!
Ist das Gemüse noch zu warm, wenn ihr die Teigtaschen befüllt, wird der Teig weich und löchrig. Das wollen wir vermeiden.


Nun also, zum Befüllen der Taschen. Schneidet ein Stück so groß wie eine Aprikose ab, formt eine Kugel und rollt sie mit einem Teigroller und etwas Mehl dünn und rund aus. Gebt 1 gehäuften EL von dem Gemüse in die Mitte und schließt es mit dem Teigrand ein, so wie auf dem Bild rechts.

Bestreicht die Gemüse-Päckchen mit der gut verrührten Mischung aus Hafercuisine und Tomatenmark. So werden sie außen schön braun. Dafür müssen sie jetzt bei 180° C ca. 25 Minuten in den Ofen bis sie goldbraun sind. Dazu ein Dip aus Sojajoghurt, etwas Salz, Senf und Kräutern sowie ein knackiger Salat - fertig ist die Mahlzeit! Lasst's euch schmecken!






Samstag, 17. Dezember 2016

Weihnachtliches Mousse au Chocolat

Bevor ich mich in die Weihnachtsferien verabschiede, hab ich noch ein Rezept für ein leckeres (vor-) weihnachtliches  Dessert. Es war zugleich mein zweiter Versuch, mit Aquafaba Eischnee zu ersetzen. Und es hat wieder ganz toll funktioniert. 
Also, wer gerne schön fluffiges Mousse au Chocolat schlemmt, sollte dieses Rezept auf jeden Fall ausprobieren! Natürlich kann man auch eine neutrale Variante daraus zaubern, indem man die Gewürzmischung durch eine Prise Vanille ersetzt. Ob mit oder ohne Zimt und Co, ich finde beides sehr gut. 
Genießt die Feiertage und lasst es euch gut gehen! Ihr lest von mir im neuen Jahr :)


Zutaten für 4 Gläser Mousse au Chocolat und ein bisschen Nachschlag:
200 g dunkle vegane Schokolade
200 ml Kichererbsenwasser (Abtropfwasser von 2 Dosen)
1 Packung Sahnestand
1 Spritzer Zitronensaft
50 g Rohrohrzucker
1/2 TL Lebkuchengewürz

Die Schokolade im Wasserbad zergehen lassen und zur Seite stellen. Das Abtropfwasser der Kichererbsen und den Zitronensaft mit einem Handrührgerät 2-3 Minuten aufschlagen bis die Masse fest wird. Nun das Sahnestandpulver einrieseln lassen und weiter schlagen. Als nächstes den Zucker und die Gewürze unterrühren. Nochmal 1 Minute schlagen. Dann müsste der Schnee richtig fest sein. 
Nun hebt ihr ca. ein Drittel dieser Masse mit einem Gummilöffel ganz vorsichtig unter die flüssige Schokolade. Danach das nächste Drittel. Immer schön vorsichtig rühren bis der Schnee sich mit der Schokolade vermischt hat. Mit dem letzten Drittel verfahrt ihr genauso. 
Diese Masse könnt ihr nun in Dessertgläser füllen und mindestens 4 Stunden kalt stellen. Am besten schmeckt das Mousse au Chocolat, wenn es direkt aus dem Kühlschrank serviert wird. 
Lasst es euch auf der Zunge zergehen!


Freitag, 9. Dezember 2016

Nussecken

Nussecken gehören seit jeher zu meinen Lieblings-"Keksen". Eigentlich könnte man sie auch unter dem Jahr mal backen. Aber mir fällt das nur zur Weihnachtszeit ein. Vielleicht sind sie dadurch auch ein besonderer Genuss.
Ihr müsst euch da natürlich nicht beschränken. Haut rein, wann immer ihr Lust auf die leckeren Dreiecke habt. Bringen sie doch auch eine Menge Gesundes mit sich: Durch die Nussmasse sind sie reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Haselnüsse bestehen ja zu fast zwei Drittel aus Fett. Außerdem liefern sie noch Mineralstoffe in Form von Kalium, Kalzium, Phosphor und Eisen.
Sie sind ein idealer Energielieferant für zwischendurch. Also, ich meine die Nüsse. Die Nussecken sind dann schon eher in Maßen zu genießen. 


Zutaten für ein Blech (ca. 32-40 Nussecken je nach Größe)

Boden:
280 g Dinkelmehl 1050
1 TL Backpulver
100 g Rohrohrzucker
1 Prise Salz
120 g weiche Margarine (Alsan)
ca. 100 ml Hafer- oder Sojadrink

Belag:
100 ml Wasser
150 g Rohrohrzucker - je nach Geschmack
je 1 Prise Zimt sowie Vanille gemahlen 
1 Prise Salz
120 g Margarine (Alsan)
300 g Haselnüsse oder Mandeln gemahlen
100 g Haselnüsse, Mandeln oder Walnüsse grob gehackt
1 Hand voll Mandelblättchen

100 g Zartbitterschokolade für die Deko

Für den Boden bereiten wir einen Mürbteig zu. Mehl mit Backpulver, Zucker und Salz vermischen. Die weiche Margarine mit Knethaken eines Mixers einrühren und nach und nach den veganen Drink einkneten. Wenn sich alles vom Schüsselrand löst, knetet ihr mit den Händen weiter bis ein schöner homogener Teig entsteht, der nicht mehr bröselt. Diesen Teig formt ihr zu einer Kugel, wickelt ihn in Frischhaltefolie und legt ihn mindestens 3 h in den Kühlschrank. Wer es eilig hat, kann ihn auch 20 Minuten ins Gefrierfach legen.

Danach rollt ihr den Teig dünn auf die Größe eures Backbleches aus (am besten auch schön rechteckig) und stecht mit der Gabel in regelmäßigen Abständen Luftlöcher ein.

Für die Füllung das Wasser mit dem Zucker in einem Topf vorsichtig erhitzen. Immer wieder rühren, so lange bis sich der Zucker aufgelöst hat. Das Ganze sollte nur kurz aufkochen. Die Margarine zufügen und schmelzen lassen. Nüsse mit Gewürzen unterrühren und zum Schluss die Mandelblättchen hinein mischen.
Den Belag nun gleichmäßig auf den Teigboden streichen und das Blech bei 180° C ca. 25 Minuten backen. Wenn der Boden goldbraun wird (das sieht man an den Rändern), könnt ihr das Blech aus dem Rohr nehmen und abkühlen lassen. 

Nun mit einem großen Messer erst längs, dann der Breite nach gleichmäßige Bahnen schneiden. So dass kleine Quadrate entstehen. Je nach gewählter Größe müssten das zwischen 16 und 20 Quadrate werden. Dann schneidet ihr diagonale Linien und schon habt ihr die gewünschten Dreiecke.

In einem Wasserbad die Schokolade schmelzen und die Ecken hinein tunken. Sobald die Schokolade wieder fest geworden ist, dürft ihr naschen! 😊