Auberginen-Tomaten-Curry mit Kurkumareis



Ich lüge nicht, wenn ich hier schreibe, dass die Kinder die indischen Gerichte lieben, die ich ihnen serviere. Meine Vermutung ist, dass es am Garam Masala liegt, einer Gewürzmischung, die ein bisschen süßlich schmeckt und einfach köstlich riecht. Bevor sie nämlich überhaupt einen Bissen probiert haben, versichern sie schon: Das riecht aber lecker!

Mich freut das sehr, denn auch ich stehe auf die indische Küche - sei es ein Linsendal, Naanbrot, Mungbohnenpüree oder ein Gemüsecurry wie dieses hier - ich finde alles einfach klasse!

Dazu sind die Gewürze in den Currys richtig gesund. Kurkuma (auch Gelbwurz) zum Beispiel enthält Curcumin, das entzündungshemmend und schmerzstillend wirkt. Es hemmt den Knochenabbau, leitet Schwermetalle aus dem Körper aus und senkt den Cholesterinspiegel. 

Nun aber zurück zu den Kindern. Ich versuche ja oft, sie ein bisschen auszutricksen, damit sie auch Dinge essen, die sie nicht so gern mögen. In diesem Fall habe ich die Auberginen geschält, so dass sie nicht sofort enttarnt wurden. Die meisten haben alles aufgegessen. Wenn ihr keine Auberginen-Muffel seid, solltet ihr die Schale dran lassen, denn sie enthält viele Antioxidantien. 

Zutaten für 2 Kleine und 2 Große:


300 g Basmatireis

1 Prise Kurkuma gemahlen

1 TL Salz

etwas Kokosöl

1 cm Kurkumawurzel (alternativ ½ TL Kurkumapulver, aber macht dieses später erst dazu mit den restlichen Gewürzen)

1 cm Ingwer

1 Knoblauchzehe

1 EL schwarze Senfsamen

4 mittelgroße Möhren

1 große oder 2 kleine Auberginen

3 EL Tomatenmark

400 ml Kokosmilch

je 1 gehäufter TL Salz

1 TL Garam Masala und gemahlener Koriander

½ TL gemahlener Kreuzkümmel

4-5 Tomaten

150 g TK-Erbsen


Den Reis in einem Topf mit doppelter Menge Wasser, Salz und Kurkuma gar kochen und zugedeckt quellen lassen.

In der Zwischenzeit Kurkuma- und Ingwerwurzel ganz klein würfeln und in Kokosöl gemeinsam mit dem ausgepressten Knoblauch und den Senfsamen anrösten. 


Die Möhren waschen (oder bei Bedarf schälen) und in dünne Scheiben schneiden, diese in den Topf geben. Ein bisschen Wasser drüber gießen und dünsten.

Die Auberginen waschen, in 5mm-1cm kleine Würfel schneiden und mit in den Topf werfen. Das Ganze mit Kokosmilch und eventuell etwas heißem Wasser auffüllen, bis alles bedeckt ist. Nun köcheln lassen bis die Karotten bissfest sind.

Dann Tomatenmark, klein gewürfelte Tomaten und Gewürze untermischen und den Topf vom Herd nehmen. Zum Schluss noch die Erbsen hinein rühren. Fertig!

Loka samasta sukhino bhavantu! - Mögen alle Lebewesen glücklich und frei sein. Diese Weisheit aus dem Osten passt sehr gut zu veganem Essen, finde ich ;)


Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten