Montag, 14. Dezember 2015

Amaranth-Zitmsterne und Vanillekipferl

In der Weihnachtsbäckerei ... diesmal waren die Klassiker an der Reihe und sie schmecken jedes Jahr wieder klasse!
Bei den Zimtsternen habe ich einen Teil der Nüsse durch gepufften Amaranth ersetzt. Dieser gilt als Eiweiss-Bombe und liefert sämtliche essentielle Aminosäuren. Besonders die Aminosäure Lysin, die in anderen Getreidesorten kaum vorkommt. Lysin ist für gesunde Haut und starke Knochen zuständig. Ansonsten bergen die kleinen Körnchen noch eine Fülle an B-Vitaminen und Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen und Kalzium.
Für die Vanillekipferl empfehle ich unbedingt echte Vanille zu verwenden. Da bei Vanille die Nachfrage die Ernte der Schote weit übersteigt, wird der Aromastoff Vanillin zum Großteil synthetisch hergestellt. Im Biohandel gibt es Vanillepulver oder auch die Schoten zu kaufen, aus denen man Vanillezucker selbst herstellen kann. Vanille wirkt auf den Körper stimmungsaufhellend und beruhigt die Nerven.



Zutaten für 1 großes Blech Sterne (oder andere Formen)
120 g Rohrohrzucker
2 TL gem. Zimt
4 EL Wasser
1 EL Zitronensaft
100 g gem. Mandeln
200 g gem. Haselnüsse
7 EL Amaranth gepufft (ca. 35-40 g)
abgeriebene Schale ½ Zitrone

Guss:
3 EL gesiebten Puderzucker
ein paar Spritzer Zitronensaft

Schokoglasur:
70 g vegane Schokolade (bei mir Reiskuvertüre)etwas Kokosfett

So, da ich leider vergessen hatte, Puderzucker zu kaufen und die Packung dann fast leer war, habe ich dieses Jahr die Zimtsterne mit "normalem" Zucker gemacht und siehe da, es hat auch funktioniert. Man mischt also alle Zutaten zu einem Teig zusammen, formt eine etwas klebrige Kugel, wickelt diese in Frischhaltefolie und damit sie beim Ausrollen nicht mehr ganz so klebt, kommt sie erstmal für 30 Min. ins Tiefkühlfach.

Nun kann man den Teig zwischen 2 Blättern Backpapier 2-3 mm dick auswalken und Sterne (oder was auch immer ihr für Förmchen habt) ausstechen. Das wiederholt man, bis kein Teig mehr da und das Backblech voll mit schönen Keksen ist. 
Diese werden bei 200° C nur 5-6 Min. gebacken bis die Ränder goldbraun werden.

Wenn die Kekse etwas ausgekühlt sind, kann man sie beliebig verzieren. Klassisch ist ein Zuckerguss (Zutaten einfach vermischen), aber auch Schokoglasur (Zutaten über dem Wasserbad schmelzen lassen) oder Marzipan (dünn auswalken, Förmchen ausstechen und vorsichtig auf den Keks drücken) sind eine gute Kombi.


Nun zu den Vanillekipferl *mmm*

Zutaten für 1 großes Blech (ca. 50 Stück):
300 g Dinkelmehl 1050
90 g Rohrohrzucker
120 g gem. Haselnüsse
Vanillemark aus einer Schote
etwas Salz
200 g Margarine (Alsan), gewürfelt
1-2 EL Sojamilch

Zuckermantel:
3 EL Rohrohrzucker
2 EL Puderzucker
½ TL Vanillepulver

Alle festen Zutaten in einer Schüssel vermischen, die Margarinewürfel zufügen und mit den Knethaken des Handmixers gut kneten. Die Sojamilch rein gießen und zum Schluss mit den Händen alles zu einem Teig verkneten. Diesen zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 1 h in den Kühlschrank stellen.

Den Teig danach dritteln und jeden Teil zu einer Rolle formen. Von dieser kleine Scheiben abschneiden und daraus die Kipferl formen. Diese auf einem Backblech bei 180° C ca. 15 Min. backen bis die Enden goldbraun werden.

Die Kipferl nur kurz abkühlen lassen und dann gleich eins nach dem anderen in der Zuckermischung für den Mantel (alle Zutaten in einer kleinen Schüssel vermischen) wenden.
Danach ganz auskühlen lassen und bis zum Verzehr in einer Dose lagern.

Freitag, 11. Dezember 2015

Lebkuchen-Cookies und Dinkel-Vollkorn-Zimtknoten

Letztes Wochenende habe ich den Versuch unternommen, vollwertige Weihnachtsleckereien zu backen. Auf der Suche nach einem veganen Lebkuchenrezept bin ich auf dieses hier gestoßen und habe mich bis auf kleine Änderungen, da ich nicht alle Zutaten zuhause hatte, daran gehalten. Herausgekommen sind leckere Cookies, die an Lebkuchen erinnern und ruhig ein paar Tage liegen können. Sie werden immer besser.
Außerdem habe ich Zimtknoten, die es in der Kita kürzlich als Nachtisch gab, diesmal mit Vollkornmehl ausprobiert. Sagt selbst, wie sie euch schecken ...





















Zutaten für 9 Cookies:
100 g Apfelmark
120 g Agavendicksaft
1 reife Banane, gut zerdrückt
1 Prise Salz
abgeriebene Schale 1/2 Orange
100 g gehackte Mandeln
150 g Dinkelmehl Vollkorn + 1 TL Backpulver
50 g gemahlene Haselnüsse
3 TL Kakaopulver
2 TL Zimt
6-8 Nelken klein gemörsert
1/2 TL Ingwer gemahlen
1 Prise Kardamom und Muskat gemahlen

ein paar Mandeln zur Deko
ev. Oblaten

Alle Zutaten der Reihe nach in einer Schüssel miteinander vermengen. Da ich keine Oblaten zuhause hatte, habe ich den Teig direkt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gesetzt. Fazit: Oblaten wären schon besser, da die Cookies sonst am Papier kleben bleiben. Aber man kann sie gut abmachen. 
Die Teighäufchen mit einer oder mehreren Mandeln dekorieren und das Blech dann in den Ofen schieben.
Das Ganze bei 200° C ca. 12 Minuten backen und dann abkühlen lassen.


Nun zu den Zimtknoten, da hab ich gleich doppelt so viele gemacht ...

Zutaten für 18 Stück:
400 g Dinkelmehl Vollkorn
1 Pkg Trockenhefe
5 EL Rohrohrzucker
280 ml Sojadrink
1 TL Sonnenblumenöl

Füllung:
80 g Margarine
4 EL Zucker
1 1/2 TL Zimt

Guss:
2 EL Puderzucker
2 TL Reisdrink

In einer Schüssel Mehl und Hefe mischen und den Zucker zufügen. Die Sojamilch erwärmen bis sie lauwarm ist und dann über das Mehl gießen. Mit den Knethaken eines Handmixers alles schön zu einem homogenen Teig verkneten. Zum Schluss das Öl einarbeiten und die Schüssel an einem warmen Ort zugedeckt mind. 1 Stunde stehen und den Teig gehen lassen.

Nun wird der Teig mit einem Nudelholz ausgewalkt, am besten rechteckig in der Größe eines Backpapierzuschnitts. Margarine zergehen lassen. Zimt und Zucker vermischen. Auf den Teig nun zuerst die Margarine streichen und dann den Zimtzucker drüber streuen. Das Ganze nun von oben und unten einklappen, so dass die Füllung bedeckt ist. Als nächstes je 2 cm dicke Streifen abschneiden.
Diese nach der Reihe zu einer Kordel verdrehen und dann einmal verknoten.
Die Knoten auf ein Backblech setzen und bei 180° C ca. 20 Min. backen.

Für den Guss Zucker und Reismilch verrühren und über die Zimtknoten träufeln.

Lasst sie euch schmecken!

Montag, 7. Dezember 2015

Wirsing-Gemüse in Kokos-Kurkuma-Sauce mit Graupen

Essen wie früher in der Bauernstube ... nicht ganz - heimisches Wintergemüse und Gerstengraupen treffen hier nämlich auf exotische Zutaten wie Kokosmilch und Kurkuma. Wirsing und Weißkohl sind bei den meisten Kindern (und dem ein oder anderen Erzieher) in der Kita nicht sonderlich beliebt. Allerdings schmeckte ihnen diese milde, leicht süßliche Variante sehr gut.
Wirsing versorgt uns im Winter mit viel Vitamin C, welches gut für das Immunsystem ist. Er enthält aber noch weitere Vitamine und wichtige Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium und Eisen.
Kokosmilch gilt als wohlschmeckender Energiespender. Sie enthält zwar viele Fettsäuren, allerdings handelt es sich um die seltenen mittelkettigen Triglyceride. Diese sind für die Energieversorgung der Lymphknoten und der Leber zuständig und werden nur bei Überdosis in Fettpölsterchen umgewandelt. Also, genießt ruhig diese leckere Mahlzeit! 



Zutaten für 2 Große und 2 Kleine:

ca. 250 g Gerstengraupen (auch Rollgerste genannt)

etwas Kokosöl
1 kl. Lauch
5-6 mittelgroße Möhren
½ Wirsingkopf
400 ml Kokosmilch
½ EL Kümmel
1 rote Paprikaschote
2 TL Salz
je ½ TL Kurkuma gemahlen sowie Koriander gemahlen
je 1 Prise Ingwer gemahlen sowie Zimt

Die Graupen laut Packungsanleitung gar kochen und dann mit 1/2 TL Salz würzen.

Den Lauch in Ringe schneiden und im Kokosöl anrösten. Die Möhren schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zum Lauch in den Topf geben und mit etwas Wasser aufgießen. Nun ein paar Minuten dünsten lassen. In der Zwischenzeit den Wirsing halbieren, vom Strunk befreien und die Blätter in 1 cm dünne Streifen (ca. 5 cm lang) schneiden. Die dickeren Blattadern wandern in den Biomüll. 
Nach einigen Minuten nun die Wirsingstreifen in den Topf geben und das Gemüse mit der Kokosmilch aufgießen. Den Kümmel zufügen und etwa 12-15 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen. 
Die Paprika fein schneiden und noch etwa 5 Minuten mit kochen. Das Ganze mit den Gewürzen abschmecken, vom Herd nehmen und gemeinsam mit den Graupen servieren.


Zubereitungszeit: ca. 45 Min. 


Mittwoch, 2. Dezember 2015

Chai-Latte für Kinder

Vor kurzem hatte ich ja den Schoko-Chai-Kuchen hier gepostet. Jetzt gibt es noch ein kindgerechtes Chai-Latte-Rezept, das für kalte Wintertage genau das Richtige ist ...


Für 4 Tassen:
2 Zimtstangen
3 Sternanisfrüchte
10 Kardamomkapseln
je 1 TL Fenchelsamen, Nelken und schwarze Pfefferkörner
800 ml Soja- oder Reis-Drink
1 TL Ingwer gemahlen

bei Bedarf etwas Agavendicksaft oder Kakaopulver

Die Zimtstangen, Sternanisfrüchte, Kardamomkapseln, Fenchelsamen, Nelken und Pfefferkörner in einem Topf ohne Öl vorsichtig anrösten bis alles sehr gut duftet. Dann mit der "Pflanzenmilch" aufgießen und diese erhitzen bis sie kocht. Ingwerpulver dazu geben, den Topf vom Herd nehmen und zugedeckt noch ein paar Minuten ziehen lassen. Nun die heiße Milch durch ein Sieb gießen, mit einem Schneebesen aufschäumen und auf die Tassen verteilen.

Je nach Geschmack kann man den Chai etwas süßen oder für eine schokoladige Note noch Kakaopulver einrühren.
Zubereitungszeit: 15 Min.