Dienstag, 30. Juni 2015

Maultäschle mit Möhren und Walnüssen

Wenn's mal ganz, ganz schnell gehen soll, hab ich einen Tipp für euch. Ja, ich gebe es zu, in der Kita gab es kürzlich ein Fertigprodukt - und zwar die veganen Maultaschen von Pasta Nuova mit Spinat-Lauch-Füllung (erhältlich in vielen Bio- oder Naturkostläden). Dazu eine Sauce aus geraspelten Möhren und Walnüssen, diese Mischung hat alle Kinder und die Erzieher begeistert.
Möhren punkten mit viel Betacarotin – auch bekannt als Provitamin A, gut für Augen und Knochenwachstum. Dieses Vitamin kann der Körper nur in Kombination mit etwas Fett aufnehmen!
Walnüsse wiederum enthalten Zellschutzstoffe, die im Zusammenspiel sogar das Krebsrisiko hemmen. Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren in Kombination mit Vitamin E wirken wie eine Zauberformel. Täglich eine Handvoll Walnüsse minimiert das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, um die Hälfte.


Sauce für 1 Pkg. Maultaschen:
Kokosöl
6 Möhren
2 Hand voll Walnüsse
150 ml Hafercuisine
1 TL Salz
1 TL gem. Koriander
etwas geriebene Muskatnuss

Die Maultaschen nach Packungsanleitung fertig garen.

Währenddessen für die Sauce die Möhren grob rasplen und in etwas Kokosöl in einer Pfanne anbraten und mit 3 EL Wasser 6 Min. dünsten lassen. Die Walnüsse hacken (nicht zu klein) und zu den Möhren geben. Mit Hafercuisine aufgießen.
Gewürze zufügen und die Maultaschen, wenn sie soweit sind in der Pfanne mit anbraten. Tata, fertig. ;)

Das Ganze am besten mit einem frischen Salat servieren und genießen!

Samstag, 20. Juni 2015

Tomaten-Fenchel-Suppe mit Spinatmuffins

Viele Kinder saugen Fenchel buchstäblich schon mit der Muttermilch auf, da stillende Frauen auf Fencheltee setzen, um Blähungen ihrer Babys zu vermeiden. Er ist bekömmlich, wirkt krampflösend und schmeckt fein süßlich. Wenn ich Fenchel allerdings in Gemüsepfannen mit einbringe, verwechseln die Kinder ihn oft mit den nicht so beliebten Zwiebeln und schon ist er aussortiert. Deshalb habe ich ihn in der Kita ganz fein püriert und so eine leichte Sommersuppe erhalten, die allen gut geschmeckt hat.
Fenchel beinhaltet auch viele Vitamine, Kalzium, Eisen und Phosphor. Reife Tomaten haben es ebenfalls in sich, vor allem der rote Farbstoff Lycopin macht sie super gesund. Dieser gehört zu den Radikalfängern und schützt den Körper so vor Umweltschadstoffen und körpereigenem Stoffwechselmüll. Lycopin wirkt am besten, wenn man vollkommen ausgereifte Tomaten erhitzt und verarbeitet. Roher Verzehr bringt da ausnahmsweise keinen Vorteil. Also, schwingt den Kochlöffel!


Zutaten für den Suppentopf:
Kokosöl
1 Stange Lauch
1 gr. oder 2 kl. Fenchelknollen
4 Kartoffeln
1,2 kg reife Tomaten
100 g Tomatenmark
1,2 l Wasser
2 TL Salz und gem. Koriander
1 TL Oregano
geriebene Muskatnuss und gem. Kümmel nach Geschmack

Für die Suppe den Lauch in dünne Scheiben schneiden und in Kokosöl bei mittlerer Hitze anrösten.
Den Fenchel waschen, klein schneiden (Strunk entfernen) und in den Topf geben. Nun die Kartoffel schälen, ebenfalls stückeln und zum Fenchel werfen. Das Ganze mit etwas Wasser aufgießen und dünsten. Die Tomaten ruhig ungeschält würfeln (hier ebenfalls das Strunkende weglassen) und mit Tomatenmark dem Suppengemüse zufügen. Mit heißem Wasser aufgießen und solange köchlen lassen bis Kartoffeln und Fenchel weich sind und sich mühelos pürieren lassen.
Hier könnt ihr selbst entscheiden, ob ihr eine ganz glatte Suppe haben wollte, oder noch ein paar Stücke drin sein dürfen.


Zutaten für 12 Muffins:
300 g Dinkelmehl 1050
½ Pkg. Backpulver
½ TL Natron
1 TL Salz, gem. Korinader
1 Knoblauchzehe

70 ml Sonnenblumenöl
250 Soja- (oder Hafermilch)
Saft ½ Zitrone

120 - 150 g TK-Spinat (leicht angetaut)

Für die Muffins die festen Zutaten nach und nach in einer Rührschüssel vermengen. Die flüssigen Zutaten ebenfalls mischen. Mit dem Handmixer die Flüssigkeit unter die Mehl-Mischung rühren bis der Teig schön glatt ist. Zum Schluss den angetauten Spinat unter heben. Eine Muffinbackform mit kleinen Papierschälchen vorbereiten und den Teig gleichmäßig darin verteilen.
Bei 180° C ca. 30 Min. backen bis die Muffins schön gebräunt sind. 
Zubereitungszeit: ca. 1h 15 Min.

Freitag, 12. Juni 2015

Himbeer-Amaranth-Muffins

Bei uns in der Kita gibt es in der Regel einmal die Woche Nachtisch. Bei den Überlegungen, was ich denn da so machen könnte, spielen einige Faktoren eine Rolle. Natürlich sollte das Dessert super lecker schmecken, trotzdem nicht zuviel Zucker, dafür aber gesunde Zutaten enthalten. Diese Woche habe ich eine Kombi aus Himbeeren, Amaranth und Mandeln zu Muffins verarbeitet und war mit dem Ergebnis - wie die Kinder - höchst zufrieden.
Himbeeren sind reich an Vitamin C, Kalzium sowie Eisen und enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, sogenannte Flavonoide. Diese wirken antibiotisch und antioxitativ, das heißt, sie helfen entzündlichen Prozessen im Körper und sogar Krebs vorzubeugen.
Amaranth hat es auch in sich, die kleinen Körner haben einen wesentlich höheren Anteil an Mineralstoffen (Eisen, Kalzium, Magnesium) und Spurenelementen als herkömmliches Getreide. Außerdem enthält er auch mehr Eiweiß, das noch dazu aufgrund der essentiellen Aminosäuren sehr hochwertig ist. In Amaranth findet sich vor allem die Aminosäure Lysin, die dem Gehirn eine Menge Energie liefert. - Wenn das nicht gut für die Kids ist, ... hab ich gedacht und mich ans Backen gemacht.


Zutaten für 12 Muffins...
feste Zutaten:
150 g Dinkelmehl Vollkorn
½ Pkg. Backpulver
½ TL Natron
100 g Rohrohrzucker oder 50 g Zucker + 50 g Agavendicksaft (flüssig)
50 g gemahlene Mandeln
25 g Amaranth, gepufft
etwas Salz, Vanille-Extrakt, abgeriebene Zitronenschale

flüssige Zutaten:
180 ml Soja- oder Haferdrink
3 EL Apfelmark
50 ml Sonnenblumenöl

300 g Himbeeren (frisch oder tiefgekühlt)
etwa 3 TL Mandelblättchen

Nach und nach die festen Zutaten in eine Rührschüssel geben und gut mischen. Die flüssigen ebenfalls verrühren und unter ständigem Mixen mit dem Handrührgerät in die Mehlmischung einfließen lassen. Zum Schluss die Himbeeren locker unterheben und den Teig in die mit kleinen Förmchen ausgelegte Muffinbackform aufteilen. Die Mandelblättchen darüber streuen und bei 180° C im Ofen ca. 25 Min. backen bis der Teig hellbraun ist. 
Zubereitungszeit: ca. 45 Min.

Freitag, 5. Juni 2015

Brokkoli-Orangen-Risotto mit frischem Thymian

Der Klassiker aus Italien schmeckt auch den Kleinsten immer gut. Mit weichem Reis kann man fast nichts falsch machen. Diese Variante punktet mit gehaltvollem Brokkoli und dem fruchtigen Geschmack von Orangen. Das bitter-süße Aroma von Thymian rundet das Ganze noch ab. Seine ätherischen Öle wirken antibakteriell und schleimlösend, weshalb er oft bei Heiserkeit und Husten als Tee zum Einsatz kommt. Das Kraut stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum. Schon der griechische Arzt Hippokrates setzte Thymian 400 v. Chr. bei Atemwegserkrankungen ein.
Na dann, bevor die Orangenzeit endgültig vorbei ist, holt euch noch schnell ein paar!


Zutaten für 2 Kleine und 2 Große:
Kokosöl
1 kl. Zwiebel
1 Knoblauchzehe
ca. 225 g Risotto- oder Arborioreis
2 TL Salz
300 ml Orangensaft (3-4 Stück frisch gepresst oder Direktsaft)
ca. 650 ml kochendes Wasser
Schalenabrieb ½ Orange
½ Paprika
1 TL gem. Koriander
etwas Muskatnuss
frischer Thymian

Für das Risotto die Zwiebel klein schneiden und in Kokosöl anschwitzen, die Knoblauchzehe und den Risottoreis zufügen und auf mittlerer Flamme kurz anbraten, dann nach und nach abwechselnd mit kochend heißem Wasser und Orangensaft aufgießen. Salz und Zitronenschale dazu geben und ganz wichtig: Umrühren nicht vergessen!

Den Brokkoli in kleine Röschen teilen und nach 10 Min. in das Risotto einrühren, ebenso die Orangenschale. Immer wieder mit Flüssigkeit aufgießen sobald alles eingezogen ist. Nach weiteren 10 Min. die klein gewürfelte Paprika untermischen.
Wenn der Risottoreis weich gekocht ist, die restlichen Gewürze und die abgezupften Thymianblätter einrühren und servieren.
Zubereitungszeit: ca. 50 Min.